Red.) bei der Skulptur "Dreiklang" vor der Bamberger Konzerthalle.

Wenn Sie am Samstag den Schlussapplaus im Dom entgegennehmen: Wird da eine Träne bei Ihnen im Augenwinkel hängen?
Bestimmt! Ich glaube aber, nach 16 Jahren ist jetzt ein guter Zeitpunkt für Neues. Ich habe für mich immer gesagt: Es ist schön, dass wir immer noch miteinander reden können, und wir haben schöne Musik zusammen gemacht. Leben und Musik gehören zusammen, und wir alle haben uns verändert. Es ist auch eine Gelegenheit, sich neu zu definieren, eine Gelegenheit, sich neu zu entwickeln. Also ist es insofern etwas Positives, dass ich rausgehe. Tränen kamen mir beim Dirigentenwettbewerb, denn da musste ich ständig dieses Orchester hören und die Musik, die wir sehr gut miteinander gemacht haben. Den letzten Satz der 3. Mahler zehnmal hintereinander zu hören: Das fand ich sehr, sehr anstrengend.