Ein Dachstuhlbrand in den eng bebauten Gassen der Altstadt, ausgelöst durch eine Silvesterrakete, könnte sich verheerend auswirken. Damit dies nicht passiert, weisen die Stadt Bamberg und die Polizei darauf hin, dass auf dem Domplatz, auf dem Michaelsberg und auf der Altenburg ein Abbrennverbot für Feuerwerkskörper gilt.

Hier und auch in unmittelbarer Nähe anderer Kirchen sind weder Raketen noch Böller erlaubt. Feuerwerkskörper, besonders wenn sie von minderer Qualität sind, erhöhen das Risiko erheblich, dass der historische Gebäudebestand in Brand geraten könnte.

Generell ist im gesamten Altstadtbereich Zurückhaltung und Vorsicht geboten. Zudem ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände auch in unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Fachwerkshäusern verboten.


Die Polizei kontrolliert

Die Regierung von Oberfranken hat zudem ein Verbot des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände für das Gelände der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken erlassen. Dies dient vor allem dem Schutz der teils kriegstraumatisierten Menschen, die dort leben.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird die Bürgerspitalstiftung die Zugänge zum Michaelsberg in der Silvesternacht für die Öffentlichkeit sperren. Zutritt haben lediglich Besucher der dort ansässigen Gastronomie, des Theaters, des Museums und des Seniorenheims. Die Polizei wird auch in diesem Jahr wieder verstärkt entsprechende Kontrollen durchführen.

Das Ordnungsamt weist ferner darauf hin, dass pyrotechnische Gegenstände der Klasse II (Kleinfeuerwerke) nur in der Zeit vom 29. bis 31. Dezember und nur an Personen über 18 Jahre verkauft werden dürfen. Raketen und Kracher dürfen nur in der Zeit vom 31. Dezember bis zum 1. Januar abgebrannt werden. Minderjährigen ist das Abbrennen von Kleinfeuerwerken verboten.