In den Wäldern Frankens ist des Nachts ein klettergewandter Kleinsäuger mit großen Knopfaugen unterwegs - die Haselmaus aus der Familie der Bilche. Das Tier, das kaum 15 Zentimeter misst und nur wenige Gramm wiegt, liebt die fränkischen Mischwälder, besonders dort, wo sich Haselnusssträucher finden.

Doch die Rodung von Gehölzen, der Einsatz von Bioziden und Rodentiziden und Lebensraumzerschneidung tragen zum Rückgang der Art bei.

Ein Projekt der Initiative "Artenschutz in Franken", der Bayerischen Staatsforste A.ö.R / Forstbetrieb Ebrach und der Hit-Umweltstiftung will nun herausfinden, wie es um den Bestand der kleinen Säuger bestellt ist. Nach der mehrjährigen Erfassung des Bestandes soll sich ein spezielles Artenschutzkonzept mit der nachhaltigen Lebensraumsicherung der Spezies der Haselmaus beschäftigen.