Das waren etwa fünf Prozent weniger als vor zwei Wochen.

Bevor Wahlleiter Ralf Pfister um 18.45 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses das vorläufige amtliche Endergebnis bekannt gab, hatte es unterschiedliche Resultate aus den einzelnen Wahllokalen gegeben. Und ein Patt: Im Bezirk Schule Memmelsdorf I erhielten beide je 79 Stimmen. Schule II gewann Schneider mit 81: 68, Schule III holte sich Tkaczuk mit 78:61. Mit Ausnahme von Meedensdorf (19:35) gingen alle anderen "normalen" Stimmbezirke an Schneider, am deutlichsten Lichteneiche mit 95:36. Unterschiedlich waren die Ergebnisse in den fünf Briefwahl-Bezirken: Hier gewann Tkaczuk zwei, Schneider aber drei. Nach der Auszählung der Urnen hatte der SPD-Kandidat bereits mit 804 (57,14 %) : 603 Stimmen vorne gelegen. Hinzu kamen 1282 (51,2 %) aus der Briefwahl.

Ein knapperes Ergebnis hätte der noch amtierende Rathauschef Johann Bäuerlein (CSU/WLW) erwartet.