Gleich zwei Fälle illegaler Müllentsorgung beschäftigen derzeit die Polizei in Bamberg: Sowohl in der Nähe von Frensdorf als auch bei Bischberg wurden Müllablagerungen im Wald entdeckt.

Der erste Fall spielte sich "in der Hölle" ab - so der Flurname des zur Gemeinde Frensdorf gehörenden Waldes. Dort stellte der Revierleiter der Bayerischen Staatsforsten in den letzten Tagen ein „Party“-Lager fest.

Zwei Fälle illegaler Müllentsorgung im Kreis Bamberg

Unbekannte hatten dort Sitzgelegenheiten und einen Tisch gezimmert, sogar Regale zwischen den dort wachsenden Bäumen genagelt. Außerdem wurde Partymüll gefunden, unter anderem etliche Flaschen mit ehemals hochprozentigem Inhalt. Die Wasserschutzpolizei Bamberg bittet nun um Hinweise auf die Verursacher dieser „Hölle“, wie es die Beamten in ihrer Pressemitteilung ausdrückten. Gegen sie wird wegen Sachbeschädigung und illegaler Müllablagerung ermittelt. Auch, damit die Allgemeinheit nicht auf den Entsorgungskosten sitzenbleibt. 

Der zweite Fall wurde ebenfalls durch die Bayerischen Staatsforsten angezeigt: In der Verlängerung des Rothofweges an einem Parkplatz am Waldrand des Michelsberger Waldes (Gemeinde Bischberg) haben Umweltsünder neben halbvollen Farbeimern, einem Waschkorb und Holzboxen sogar einen Benzinkanister entsorgt.

Auch für diesen „Umweltfrevel“ sucht die Wasserschutzpolizei Bamberg Hinweise auf die Verursacher (0951/9129-590).

Ärger machen auch illegal abgestellte und verwaiste Autos, die zunehmend in der Bamberger Umgebung abgestellt werden. Auch hier bleiben die Kosten der Beseitigung häufig am Steuerzahler hängen.