Motorisierte Rollstuhlfahrer und Radler waren die ersten, wenngleich untypischen Nutzer der neuen Ortsumgehung von Aschbach. Die neue Achse der Staatsstraße 2260, die südlich um Aschbach herum führt, soll die Ortschaft entlasten, insbesondere wenn der Verkehr von der Autobahn A 3 umgeleitet werden muss. Durch die rechtwinkelige Kurve im Ortskern kam es in der Vergangenheit immer wieder zu schwierigen Situationen, wenn sich zwei Lkw begegneten.

Eher fertig als geplant


Die Ortsumgehung wurde mit einem festlichen Akt und dem Segen der Geistlichen Erhard Schupp und Peter Schramm für den Verkehr freigegeben. Mit der im Frühjahr dieses Jahres begonnenen Maßnahme konnte der Zeitplan ein gutes Stück unterschritten werden. Denn eigentlich wurde mit der Fertigstellung erst im Oktober gerechnet.

Der Dank der Festredner, allen voran Staatssekretärin Melanie Huml, CSU, und Baudirektor Andreas Eisgruber vom Staatlichen Bauamt in Bamberg, galt deshalb all denen, die dazu beigetragen hatten, dass es mit der Umgehung so zügig vorangegangen war. Daran hatten nicht nur die ausführenden Unternehmen einen großen Anteil, sondern auch die Grundeigentümer, die Land für die Maßnahme zur Verfügung stellten.