Bürgermeister Georg Hollet (BBL) gab einen groben Überblick über die zu realisierenden Projekte. Dabei haben die Dorferneuerungsmaßnahmen in Steinsdorf (Brunnenstraße und Brunnenplatz) und die Generalsanierung der Grundschule Priorität.

Die Bauarbeiten in der Brunnenstraße in Steinsdorf haben begonnen. In der ehemaligen Wohnung (Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss des Rathauses), werden zurzeit die notwendigen Baumaßnahmen für den Einzug der öffentlichen Bibliothek durchgeführt.

Die Generalsanierung der Grundschule sprengt einige Vorsätze. Rund 1,5 Millionen Euro müssen nach Abzug von 35 Protzent Fördergelder aufgenommen werden. Durch eine neue Heizungsanlage könnten jährlich etwa 20 000 Euro eingespart werden.

Sparen oder verschieben

Von einer Finanzlücke von rund 780 000 Euro für die Jahre 2014 bis 2015 berichtete Kämmerer Klaus Dorsch den Gemeinderäten. Diese 780 000 Euro müssen entweder eingespart oder es müssen Projekte verschoben werden.

Ein gewisser Verschuldungsgrad sollte hingenommen werden, so Gemeinderat Hubert Bickel (OLS). Bürgermeister Hollet sprach sich grundsätzlich gegen eine weitere Verschuldung der Gemeinde aus. Kämmerer Klaus Dorsch bat die Gemeinderäte um weitere Lösungsvorschläge.

Zweiter Bürgermeister Otmar Oppelt (CSU) sprach von einer neuen Situation, die eingetreten sei. Diese neue Sachlage erfordere eine neue Entscheidung. Dietmar Kaiser (ABL) schlug eine Verschiebung des Projekts Feuerwehr- und Gemeinschaftshauses in Frenshof vor.

Auf die Schule verzichten?

Hubert Bickel könne sich auf Grund der demographischen Entwicklung einen Verzicht auf die Grundschule in Schönbrunn vorstellen, da zurzeit nur 70 Kinder die Schule besuchen. Ohne Schule hat die Gemeinde aber keine Zukunftsperspektive, es ziehen keine Familien mit Kindern nach Schönbrunn und es gibt auch längerfristig keinen Kindergarten, gab Bürgermeister Hollet zu bedenken.

Um die Kuh vom Eis zu bringen, plädierte Gemeinderat Karl-Hans Hollet (BBL) für eine spätere Sanierung der Schulturnhalle (2017/2018). Dadurch würde sich ein Sparpotenzial von rund 800 000 Euro ergeben.

Die Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach will nun bei der Regierung in Oberfranken klären, ob die Sanierung der Turnhalle, zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden kann, ohne dass Fördergelder entfallen. Alternativ käme als Einsparmöglichkeit nur noch die Verschiebung der Dorferneuerung in Grub und das Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus Frenshof sowie ein eventuelles Abspecken des Projekts Feuerwehrhaus in Schönbrunn (Anstelle zwei nur ein Stellplatz) in Betracht.