Lachen ist gesund und bekanntlich eh die beste Medizin. Denn es lockert die Muskeln, wie viele Experten betonen, befreit aufgestaute Emotionen, setzt Glückshormone frei und stärkt das Selbstbewusstsein. Dabei lacht der Mensch einigen Studien zufolge leider je älter er wird umso weniger. Ein Kleinkind beispielsweise lacht bis zu 400 Mal am Tag, Erwachsene kommen im täglichen Durchschnitt nur noch auf 15 Lacher. Um die Anzahl der Lacher gerade in Seniorenheimen zu erhöhen, sind Kaa(r)la Knuffi und Beppo auf einer besonderen Mission: Als Klinikclowns sind sie nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in Altenheimen unterwegs. Ihr Ziel: kranke, ältere Menschen, aber auch das Personal zum Lachen zu bringen.


Stiftung bringt Scheck vorbei

Aufgrund einer Spende der Erich-und-Elsa-Oertel-Stiftung in Höhe von 5000 Euro können die beide Clowns nun auch regelmäßig im Zwei-Wochen-Takt
das Seniorenheim am Bruderwald aufsuchen.
Wie gut die beiden dort mit ihren roten Nasen, den bunten Kostümen und ihren vorlauten Sprüchen bei den älteren Menschen ankommen, wurde jetzt bei der Scheck-Übergabe deutlich. Ganz gleich ob im Gemeinschaftsraum, wo gerade Bastelstunde angesagt war, oder im Zimmer - die Fröhlichkeit und Heiterkeit der Menschen folgte auf dem Fuß.

So freute sich ein Hausbewohner über ein Luftballon-Herz und die Bastelrunde sang emsig und voll Freude die alten Schlager mit, die die beiden Clowns anstimmten.
Der Verein "Klinik Clowns", für den Kaa(r)la Knuffi und Beppo arbeiten, besteht seit 1998. Insgesamt sind 59 Klinikclowns in aktuell 67 Einrichtungen tätig und erfreuten bisher mehr als 460 000 Menschen mit ihren Scherzen.

Die Erich-und-Elsa-Oertel-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, ältere Mitbürger zu unterstützen. Mit einer jährlichen Ausschüttung greift sie verschiedenen Projekten und Maßnahmen unter die Arme. Seit dem Jahr 2001 hat die Stiftung rund 1,8 Millionen Euro ausgeschüttet.