Am 9. August beginnen die Dreharbeiten für den neuen Franken-Tatort mit dem Titel "Am Ende geht man nackt", der bis 9. September in weiten Teilen in Bamberg gedreht wird. Zwar entsteht ein Großteil des Films laut Stadt Bamberg nicht auf öffentlichem Verkehrsgrund, dennoch werden in den kommenden Wochen verschiedene Straßen und Plätze jeweils für ein bis zwei Tage für Dreharbeiten in Anspruch genommen.
Los geht es bereits am ersten Drehtag am Dienstag, 9. August: An diesem Tag entfallen ab 6.00 Uhr bis voraussichtlich 15.00 Uhr im Bereich Steigerwaldstraße und Frankenwaldstraße mehrere Stellplätze am Straßenrand. In diesem Zeitraum muss auch mit kurzfristigen Intervallsperrungen der Steigerwaldstraße zwischen Leinritt und Aufbaustraße gerechnet werden (jeweils maximal vier Minuten).

Ebenfalls am 9. August, allerdings erst ab 13.00 Uhr, muss eine größere Anzahl an Stellplätzen im Bereich Weide, Schiffbauplatz und Steinerstraße gesperrt werden. Hier erfolgen die eigentlichen Dreharbeiten ohne Störung des fließenden Verkehrs.


Ab Mittwoch Sperrungen am Unteren Stephansberg

Anders sieht es im Bereich Unterer Stephansberg aus. Hier kommt es am Mittwoch, 10. August, zwischen 14.00 Uhr und 24.00 Uhr immer wieder zu kurzen Intervallsperrungen von maximal vier Minuten. Komplett gesperrt bleibt der Untere Stephansberg von 22.00 Uhr bis 23.30 Uhr. An diesem Tag sind im gesamten Gebiet Unterer Stephansberg und Stephansplatz ebenfalls zahlreiche Parkplätze gesperrt.

Am Freitagabend, 12. August, werden in der Weißenburgstraße zwischen Dürrwächterstraße und Eckbertstraße ab 19.00 Uhr mehrere Stellplätze gesperrt.


Darum geht es im dritten Franken-Tatort

Wie der Bayerische Rundfunk mitteilte, geht es diesmal um einen fremdenfeindlichen Übergriff auf ein Flüchtlingsheim. Hauptkommissarin Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Hauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs) ermitteln nach einem Brandanschlag auf eine Gemeinschaftsunterkunft in Bamberg, bei dem eine Frau aus Kamerun getötet wird. Felix Voss schleicht sich dort als tschetschenischer Asylbewerber ein und ermittelt verdeckt.

Mohamed Issa ("Wir waren Könige", "Das Ende der Geduld") ist in der Rolle eines Syrers zu sehen. Yasin El Harrouk, der bereits im Münchner "Tatort" "Der Wüstensohn" mitspielte, verkörpert einen Marokkaner. Die Regie führt diesmal der Schweizer Markus Imboden ("Ein Dorf sucht seinen Mörder"). Die Ausstrahlung ist für 2017 geplant.