"Summ, summ, summ, Bienchen summ herum. Kehre heim mit reicher Habe, baue uns manche volle Wabe!" Wer kennt es nicht, das Kinder- und Volkslied von Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Bereits 1835 würdigte er die fleißigen Helfer der Natur in seinem Lied. Fast 200 Jahre später ist es allerdings alles andere als gut bestellt um unsere Bienenvölkern. Zum einen gibt es immer weniger Imker, und diese haben zudem immer weniger Bienenvölker.

"War es früher Standard, zwischen dreißig und vierzig Bienenvölker zu halten, sind heute maximal zehn üblich", schilderte Ilona Munique von der Initiative "Bienen leben in Bamberg". Zum anderen seien Bienen immer mehr von den "Varroa-Milben" bedroht. Die Milbenart gilt als Hauptverursacher für das Bienensterben hierzulande.
Und dabei, so ergänzte Nikolaus Hofmann, Zweiter Vorsitzender des Imker- und Bienenzuchtvereins Bamberg Stadt und Land e.