Wie der für die Operation zuständige Arzt Dirk Wisser am Dienstag erklärte, laufen die Vorbereitungen für die OP auf Hochtouren.

Der Operationstermin wurde auf den 12. April festgelegt. Die plastischen Chirurgen wollen die vernarbten Arme der vierjährigen Amina möglichst rasch behandeln. Wie berichtet, hatte sich das tschetschenische Mädchen vor zwei Jahren den halben Oberkörper verbrüht. Eine Milizeinheit war mitten in der Nacht in das Haus der Eltern von Amina eingedrungen und wollte den Vater verhaften. Bei dem Lärm war die Kleine aufgewacht und auf der Suche nach ihrer Mutter unbemerkt in die Küche gelangt. Dort fiel sie in einen großen Topf mit kochenden Tomaten und verbrühte sich den Oberkörper.

Die mühsam verheilten Narben entstellten das Mädchen nicht nur, sie wuchsen auch nicht mit und behinderten das Mädchen zusehends. Die Experten für plastische Chirurgie, Dirk Wisser und Ulrich Kleiner, können mit dem operativen Eingriff nun die Voraussetzungen schaffen, dass Amina schmerzfrei bleibt und sie die Narben nicht weiter verunstalten.