Der zweite Tag der Sandkirchweih war bei trockenem aber kühlem Wetter sehr gut besucht. Es war deutlich mehr los als noch am Vortag, was eine Verschärfung der Situation an den Engstellen in der Altstadt zur Folge hatte.

Gebrochene Nase am ZOB

Der Freitag ist nach Angaben der Polizei nicht ganz so friedlich geblieben wie der Donnerstag. Am ZOB ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Alkoholisierten gekommen, wobei einer einen Nasenbeinbruch davon trug. In Beisein einer Polizeistreife griff der nunmehr blutende Geschädigte den Beschuldigten an und musste von den Polizisten mit Gewalt zu Boden gebracht werden. Dort leistete er weiterhin Widerstand.

Elektroschocker an der Markusbrücke

Im Bereich der Markusbrücke kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Geschädigten und zwei flüchtigen Tätern.
Ein Betrunkener führte ein Elektroschockgerät auf der Sandkerwa mit sich, was ihm eine Anzeige nach dem Waffengesetz einbrachte.

Durch das Einschreiten von Polizeikräften konnten eine Vielzahl von Auseinandersetzungen bereits im Vorfeld unterbunden werden, bevor es zu Straftaten kam. Zwei Festbesucher mussten aufgrund der oben genannten Vortaten den Rest der Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.

Zwei Fahrradfahrer fielen mit zu hohen Alkoholwerten auf, so dass sie nun Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erwarten. Neben der Widerstandshandlung am ZOB wurden zudem zwei Polizeibeamte beleidigt.

Wildpinkler und Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz

Insgesamt wurden erneut drei Wildpinkler von der Polizei gestellt, die verbotswidrig auf öffentlichen Plätzen urinierten. Durch Jugendschutzkontrollen von Polizeibeamten der Polizei Bamberg-Stadt wurden mehrere Verstöße festgestellt und Anzeigen gefertigt.