Das Preisgericht vertagte sich auf 10. Februar, weil keiner von sechs Entwürfen die zahlreichen Vorgaben an die Planer optimal umsetzt.

Eigentlich sollte sich noch 2011 entscheiden, wie das Einzelhandelsprojekt "Quartier an der Stadtmauer" aussehen soll. Die Jury trat zwar wie geplant in diesen Tagen zusammen, doch keiner der Entwürfe, den die sechs eingeladenen Planungsbüros eingereicht haben, erschien den Preisrichtern optimal. Sie haben daher nur eine Vorentscheidung getroffen. Sie wählten die drei besten Entwürfe aus und gab den Büros noch einige Hausaufgaben. Bis 10. Februar, wenn sich die Jury wieder trifft, sollen sie ihre Planungen noch im Detail überarbeiten.

Sparkassen-Direktor Konrad Gottschall nimmt die kleine Verzögerung in Anbetracht der 14 Jahre, die seit den ersten Planungen für einen neuen Bamberger Einzelstandorts auf Grundstücken seines Unternehmens vergangen sind, sportlich. Er findet auch, dass der Wettbewerb bis jetzt schon "tolle Gedanken" hervorgebracht habe. Er ist sich gleichwohl mit dem Bamberger Baureferenten Michael Ilk, einer der Fachpreisrichter in der Jury, einig, dass die Entwürfe noch optimierbar sind.

Bis ins Jahr 1997 gehen Überlegungen der Sparkasse zurück, auf den Grundstücken zwischen Lange Straße und Promenade einen neuen Magneten für die Einkaufsstadt Bamberg zu schaffen.

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