Bamberg
Denkmalpflege

Das Welterbe bekommt Risse

Unabhängig voneinander kursieren in Bamberg zwei offene Briefe, in denen die Stadt Bamberg zum Handeln aufgefordert wird. In beiden Schreiben geht es um Schäden an privaten Einzeldenkmälern, die Besorgnis und Kosten verursachen. Auslöser sollen jeweils Erschütterungen durch Busse sein.
Das barocke Anwesen an der Nonnenbrücke 1 leidet unter den Erschütterungen des Verkehrs. Vor allem den Bussen, die auf Höhe des Hausecks an einer Bedarfsampel halten und anfahren müssen, gibt der betreuende  Architekt die Schuld an Schäden in der Bausubstanz. Alle Fotos: Ronald  Rinklef
Das barocke Anwesen an der Nonnenbrücke 1 leidet unter den Erschütterungen des Verkehrs. Vor allem den Bussen, die auf Höhe des Hausecks an einer Bedarfsampel halten und anfahren müssen, gibt der betreuende Architekt die Schuld an Schäden in der Bausubstanz. Alle Fotos: Ronald Rinklef
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Es sind zwei Beispiele von vermutlich sehr vielen: Das Barockgebäude Nonnenbrücke 1 und die gründerzeitliche Villa Wassermann am Schönleinsplatz weisen Risse und andere Schäden auf, die vom Verkehr herrühren sollen. Das jedenfalls behaupten die Verfasser zweier offener Briefe, die nahezu zeitgleich und mit demselben Anliegen an Bambergs Oberbürgermeister und viele andere Adressaten verschickt wurden. Die Stadt wird jeweils aufgefordert, zu handeln und Lösungen zu suchen, um die Erschütterungen durch Busse zu reduzieren.

Aus dem städtischen Baureferat hieß es in einer ersten Reaktion, man nehme die Klagen "sehr ernst", könne aber keine schnellen Lösungen anbieten.
Der Stadtheimatpfleger spricht von der Spitze des Eisbergs, die in den Schreiben angesprochen werde.

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