Noch wird gewerkelt im Frensdorfer Feuerwehrhaus. Im Großen und Ganzen sind der Umbau und die Erweiterung einschließlich der Außenanlage jedoch weitgehend fertiggestellt. Nach vierjähriger Bautätigkeit soll das Haus im September eingeweiht werden. Vor ihrer Sitzung am Montag machten sich die Gemeinderäte ein Bild von dem rundereneuerten Gebäude neben dem Rathaus. Immerhin hat der Um- und Erweiterungsbau bislang 500 000 Euro verschlungen. Und das ist noch nicht das Ende, wie aus dem Rathaus zu hören war. Zusätzlich hat die Feuerwehr 4290 Stunden an Eigenleistung in den Bau investiert.

Neue Duschen geschaffen


Für diesen Aufwand kann sich das Haus aber auch sehen lassen: Durch den Anbau wurde eine neue Fahrzeughalle geschaffen, in der jetzt auch der vorgeschriebene Platz zum Umkleiden vorhanden ist. Neu geschaffen wurden Duschmöglichkeiten für die Aktiven und eine Atemschutzwerkstatt. Dort sollen nach den Einsätzen die Atemschutzgeräte gereinigt und gepflegt werden. "Die Atemschutzgeräte müssen monatlich gepflegt und geprüft werden", erklärte Kommandant Josef Dorsch den Gemeindevätern. Dem Gerätewart wird künftig ein eigener Raum zur Verfügung stehen. In der alten Fahrzeughalle findet nun der Fahrzeuganhänger Platz.
Aber die Wehr habe auch Antrag auf ein neues Feuerwehrauto gestellt. Ein Mehrzweckfahrzeug, wie Kommandant Dorsch Auskunft gibt. Dorsch hofft, "dass das 2012 umgesetzt wird".

Neben dem Schulungsraum mit angeschlossener Küche im Erdgeschoss des alten Hauses steht der Wehr künftig im Obergeschoss ein Unterrichtsraum für 30 Personen zur Verfügung. Er ist über das neu angebaute Treppenhaus zu erreichen. "Diesen Raum konnten wir bisher nur als Rumpelkammer verwenden", erläutert Dorsch.
Daneben befindet sich ein Jugendraum. Im Spitzboden darüber, der nur über eine Zugtreppe begehbar ist, werde die Feuerwehr ihr Archiv unterbringen