Die Gefühle der Zivilangestellten der amerikanischen Streitkräfte in Bamberg waren bei ihrer letzten Personalversammlung im Clubheim der Eintracht gemischt: bei vielen schwang Wehmut mit, andere blickten mit Sorge wie es nun beruflich weitergeht in die Zukunft, aber auch Verärgerung war deutlich zu spüren.

Vor allem die Art und Weise, wie die Zivilangestellten bei der Schließungszeremonie, der Einholung der Fahne, verabschiedet wurden, stieß nahezu allen sauer auf. "Wir wurden mit keinem Wort erwähnt, ja noch nicht einmal einen Sitzplatz hatte man für uns. Wir wurden einfach im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen gelassen", klagte eine der Zivilangestellten. Sie forderte, dass der Personalratsvorsitzende im Namen der ganzen Belegschaft als letzte offizielle Amtshandlung sozusagen einen Leserbrief für die Zeitung verfassen soll.