Bamberg
Wahrzeichen

Das Aussichtstempelchen steht wieder sicher

Mit vergleichsweise wenig Geld hat die Stadt Bamberg ein kleines Bauwerk saniert, das zwar kein Denkmal ist, aber ein Stück Heimat: der über 80 Jahre alte steinerne Aus- sichtstempel an der Wildensorger Straße. Für rund 11.000 Euro wurden das Fundament ertüchtigt und die faustdicken Risse behoben.
Ist wieder zugänglich und neu stabilisiert: das Aussichtstempelchen an der Wildensorger Straße. Im Bild zu sehen sind Oberbürgermeister Andreas Starke und Monika Hoh sowie Rainer Giel, zwei kommissarische Vorstandsmitglieder des Bürgervereins Wildensorg. Fotos: Ronald Rinklef
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1929 vom ehemaligen Verschönerungsverein Bamberg errichtet, erfüllt der kleine Aussichtstempel an der Wildensorger Straße bis heute seinen Zweck. Von dort aus hat man einen besonders schönen Blick auf Bamberg und die Jurahöhen. Geraume Zeit war das Bauwerk einsturzgefährdet. Es liegt im Rutschgebiet rund um die Altenburg und hatte sich auf der einen Seite zum Hang hin geneigt. Auf der anderen Seite wurde es durch den Straßenverkehr immer wieder erschüttert. Risse, teilweise faustdick, hatten sich in der Folge im Mauerwerk gebildet.

Weil das Tempelchen keinen Denkmalschutz genießt, schien die Stadt Bamberg zunächst nicht gewillt, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Namentlich der Bürgerverein Wildensorg und Stadtrat Norbert Tscherner setzten sich für den Erhalt ein.

Ihnen dankte heute Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) bei einem Ortstermin für die Initiative zur Rettung des runden Pavillons. Der städtische Baubetrieb hat ihn inzwischen hergerichtet, für 11 000 Euro.

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