Bamberg in der Corona-Pandemie: In unserem Newsticker finden Sie aktuelle Informationen zur Lage in Stadt und Landkreis Bamberg. Auf unseren Grafiken finden Sie Informationen zum Verlauf und zu den aktuellen Inzidenzzahlen, vermeldet durch das Robert-Koch-Institut

    Aufgrund der unterschiedlichen Zählweisen kann es unterschiedliche Fallzahlen geben. 

    Update vom 16.09.2021, 10.00 Uhr: 19 Corona-Fälle zum Schulstart gemeldet

    An den Schulen im Raum Bamberg gab es zum Schuljahresbeginn bereits erste Corona-Infektionen. Wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte, wurden dem Fachbereich Gesundheitswesen 19 positive Schnelltests aus Schulen in der Stadt und im Landkreis gemeldet.

    "Bei einigen dieser Schnelltests wurde die Infektion auch bereits durch einen PCR-Test bestätigt", so das Landratsamt. Nachdem die positiven Fälle aber direkt zum Schulstart festgestellt wurden, gibt es unter den Schulkindern und Lehrpersonal nur eine geringe Zahl an Kontaktpersonen. Diese müssen nun zunächst für fünf Tage in Quarantäne. Danach entscheidet ein weiterer Test, ob die Quarantäne fortgesetzt wird oder beendet werden kann.

    Bereits zum Beginn der Woche hatte Landrat Johann Kalb an die Bamberger*innen appelliert, sich impfen zu lassen. Die neuen Zahlen des Gesundheitsamtes zeigen, dass der Trend anhält: Unter den Infizierten sind zum Großteil ungeimpfte Menschen. Im Zeitraum vom 8. bis 14. September waren 88 Prozent der positiv Getesteten nicht gegen Corona geimpft. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum 156 Corona-Fälle.

    Zum Donnerstag sind auch die Inzidenzwerte in der Region wieder leicht gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Bamberg eine Sieben-Tage-Inzidenz von 86,1 (Vortag: 78) und für den Landkreis eine Inzidenz von 45,4 (Vortag: 39).

    Update vom 14.09.2021, 12 Uhr: Mehr Corona-Infizierte in Stadt und Landkreis Bamberg - vor allem Nichtgeimpfte betroffen

    Wie das Landratsamt Bamberg mitteilt, verstärkt sich das Infektionsgeschehen in Bamberg derzeit - sowohl in der Stadt als auch im Landkreis. Pro Woche sind 150 Neuinfektionen zu verzeichnen. Von den sechs Personen, sie derzeit stationär wegen einer Corona-Infektion behandelt werden, sind alle ungeimpft. Hiervon müssten drei intensivmedizinisch betreut werden, so die Mitteilung des Landratsamtes, teilweise müssten sie auch beatmet werden. 

    "Lassen Sie sich bitte impfen. Sie schützen sich und Ihre Nächsten", appelliert Landrat Johann Kalb nach der wöchentlichen Sitzung der gemeinsamen Koordinierungsgruppe Corona deshalb erneut an die Menschen in der Region Bamberg. Die Situation in den Kliniken spiegelt sich den Worten des Landrates auch in den Infektionszahlen: Von den 147 Personen, die vom 1. bis zum 7. September in Stadt und Landkreis positiv auf Corona getestet wurden, waren 125 (85 Prozent) nicht geimpft.  Das Impfangebot soll deshalb weiter ausgebaut werden. Bereits ab kommender Woche wird es jeden Montag von 8.30 Uhr bis 11 Uhr ein Impfangebot in Scheßlitz (ehemaliger Nettomarkt) geben.

    Die Verantwortlichen der Koordinierungsgruppe berichteten am Dienstag dem Landrat Johann Kalb und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, dass sich das Infektionsgeschehen deutlich verstärkt. Im Juni und Juli lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen in acht von zehn Wochen unter 50. Seit Anfang August steigen die Werte. In der jüngsten Kalenderwoche wurde ein um das Dreifache höherer Wert (152) ermittelt. Knapp ein Viertel der Neuinfektionen geht derzeit auf Reiserückkehrer zurück. 

    Update vom 11.09.2021, 21 Uhr: Inzidenz in Stadt und Landkreis Bamberg gestiegen

    Die 7-Tage-Inzidenz ist in Stadt und Kreis Bamberg  am Samstag (11. September 2021) gestiegen. In der Stadt liegt sie bei 109,6. Im Landkreis liegt sie bei 46,8 laut Daten des RKIs.

    Sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Bamberg gilt aktuell die 3G-Regel.

    Kommende Woche startet eine Impf-Aktionswoche im Raum Bamberg: Hier wird geimpft.

    Update vom 10.09.2021, 10 Uhr: Stadt Bamberg knackt 100er-Grenze - zweithöchste Inzidenz in Oberfranken

    Seit heute liegt die 7-Tage-Inzidenz der Stadt Bamberg über 100. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor. Mit 108,3 hat Bamberg damit hinter Hof (124,0) die zweithöchste Inzidenz in Oberfranken. Bereits seit einer Woche steigen die Corona-Infektionszahlen in der Stadt stark an. 

    Im Landkreis Bamberg dagegen sinken die Fallzahlen. Hier ist die Inzidenz von gestern auf heute noch einmal gesunken und beträgt aktuell 44,7. Sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Bamberg gilt aktuell die 3G-Regel.

    Update vom 29.08.2021, 8.50 Uhr: Landkreis Bamberg hat Inzidenz überschritten - 3G-Regeln treten bald in Kraft

    Am Sonntag, 29. August 2021, hat der Landkreis Bamberg den dritten Tag in Folge die 7-Tages-Inzidenz von 35 überschritten. Das teilt das Landratsamt Bamberg mit. Deshalb tritt ab Dienstag, 31. August, 0 Uhr, die sogenannte 3G-Regel in Kraft Für bestimmte Einrichtungen oder Veranstaltungen ist der Zugang ist dann nur erlaubt für Geimpfte, Genesene oder Getestete. Schüler, die im Zuge des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden, sind von den Testnachweiserfordernissen befreit. Wichtig ist ein Ausweisdokument, das den Status des Schülers bestätigt, etwa ein Schülerausweis, eine Schulbesuchsbestätigung oder ein Schülerticket nebst einem amtlichen Ausweispapier. Das gilt auch in den Ferien.

    Zu diesen Bereichen gehören die Innengastronomie, Veranstaltungen, Sport und körpernahe Dienstleistungen in geschlossenen Räumen. Auch für Besuche im Krankenhaus und Reha-Einrichtungen und für Beherbungseinrichtungen (alle 72 Stunden) gilt die Zugangsbeschränkung. Nötig ist ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis 

    • eines höchsten 48 Stunden alten PCR-Tests oder PoC-PCR-Tests,
    • eines höchstens 24 Stunden alter POC-Antigentests oder
    • eines Selbsttests, der unter Aufsicht durchgeführt wurde und höchstens 24 Stunden alt ist. 

    Update vom 27.08.2021, 10.00 Uhr: Bamberg muss sich auf Verschärfungen ab Sonntag einstellen

    Nach Angaben des Robert Koch-Insituts liegt die Inzidenz in der Stadt Bamberg am Freitag (27. August 2021) bei 57. Auch, wenn die Inzidenz im Vergleich zum Vortag (61) leicht gesunken ist, liegt sie dennoch den dritten Tag in Folge über dem Schwellenwert von 50. Somit muss sich Bamberg darauf einstellen, dass ab Sonntag (29. August 2021) die Corona-Regeln gemäß der 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verschärft werden und es beispielsweise strengere Kontaktbeschränkungen geben wird. Die Stadt erklärt in einer entsprechenden Pressemitteilung am Freitag (27. August 2021), dass die Verschärfungen am Sonntag, 00.00 Uhr, in Kraft treten. 

    Folgende Corona-Regeln gelten dann: 

    • Allgemeine Kontaktbeschränkungen: Insgesamt dürfen nur noch zehn Personen aus dem eigenen und maximal zwei weiteren Haushalten zusammenkommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren zählen nicht zur Gesamtpersonenzahl dazu. Gleiches gilt für vollständig Geimpfte und Genesene. 
    • Öffentliche und private Veranstaltungen: Öffentliche und private Veranstaltungen, die aus besonderem Anlass stattfinden, dürfen nur mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis durchgeführt werden. Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel ist die Personenzahl auf 50 begrenzt. In geschlossenen Räumen dürfen maximal 25 Personen zusammenkommen und ein negativer Testnachweis ist erforderlich. Bei privaten Veranstaltungen werden vollständig Geimpfte und Genesene bei der Anzahl der maximalen Personenzahl nicht dazugezählt, bei öffentlichen Veranstaltungen hingegen schon. 

    Für allen anderen Bereiche und insbesondere die "3G-Regeln" ändert sich durch die Überschreitung des Inzidenzwertes von 50 nichts. Es gilt also weiterhin folgendes:

    • Es gilt für bestimmte Einrichtungen oder Veranstaltungen ab dem Schwellenwert von 35 die 3G-Regel. Der Zugang ist dann nur erlaubt für asymptomatische Geimpfte, Genesene oder Getestete. Zu diesen Bereichen gehören: Zugang zur Innengastronomie, Teilnahme an Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, Besuch von Freizeiteinrichtungen in geschlossenen Räumen, Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen in geschlossenen Räumen, Sportausübungen in geschlossenen Räumen, Zugang als Besucher von Krankenhäusern, bei Beherbergungen, bei Ankuft sowie zusätzlich alle 72 Stunden 

    Es ist ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis

    • eines höchstens 48 Stunden alten PCR-Tests oder PoC-PCR-Tests nötig
    • ein höchstens 24 Stunden alter POC-Antigentest
    • ein Selbsttest, der unter Aufsicht durchgeführt wurde und höchstens 24 Stunden alt ist

    Die Testnachweisepflicht in der Innengastronomie gilt für jeden einzelnen Gast. Wer Speisen und Getränke zum Mitnehmen abholt, ist von der Testpflicht nicht betroffen. Gleiches gilt für Betriebskantinen, die nicht öffentlich zugänglich sind, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Bamberg. 

    Des Weiteren gilt: 

    • Pflege- und Behinderteeinrichtungen sowie Seniorenheime: Für Besucher und Beschäftigte bleibt es bei den bisherigen inzidenzunabhängigen Testerfordernissen 
    • Krankenhäuser sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen: Besucher dieser Einrichtungen müssen bei einer Inzidenz von 35 oder mehr einen Testnachweis vorlegen
    • Gültigkeit Schülertests: Schüler, die im Zuge des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden, sind von den Testnachweiserfordernissen befreit. Wichtig ist ein Ausweisdokument, das den Status der Schülerin oder des Schülers bestätigt, z.B. ein Schülerausweis, eine Schulbesuchsbestätigung oder ein Schülerticket nebst einem amtlichen Ausweispapier. Die Ausnahme von Testerfordernissen gilt auch in den Ferien und damit auch in den aktuellen Sommerferien
    • Hochschulen: Präsenzveranstaltungen an Hochschulen sind bei einer 7-Tage-Inzidenz von 35 oder mehr dann zulässig, wenn zwei Mal wöchentlich ein Testnachweis erfolgt
    • Große Sport- oder Kulturveranstaltungen: Solche Veranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter sind inzidenzunabhängig unter den bisherigen Voraussetzungen möglich. Die zulässige Höchstzuschauerzahl – einschließlich geimpfter und genesener Personen – wird auf 50 Prozent der Kapazität der Sport- bzw. Veranstaltungsstätte, höchstens jedoch auf 25.000 Besucher mit festen Sitzplätzen begrenzt

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigte am Donnerstag (26. August 2021) unterdessen an, dass wohl künftig die FFP2-Maskenpflicht fallen wird und ein Ampel-System eingeführt wird.

    Vorschaubild: © Matthias Balk (dpa)