Die Bürger müssen sich in den nächsten Tagen bundesweit auf Warnstreiks und Protestaktionen der Beschäftigten der Länder einstellen. Betroffen sein können Schulen, Unikliniken, Polizei, Justizverwaltung und Straßenmeistereien. In Niedersachsen hat die Lehrer-Gewerkschaft GEW bereits für diesen Mittwoch Warnstreiks an Schulen angekündigt. Kleinere Aktionen hatte es bereits in den vergangenen Tagen gegeben.

Auch der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, deutete am Dienstag nach Ende der zweiten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder an, dass die Aktionen schon heute beginnen könnten. Es habe in keiner wesentlichen Frage ein konkretes Angebot der Arbeitgeber gegeben. Das sei ein ernüchternder Verhandlungsstand, bei dem es zu entsprechenden Reaktionen in den Betrieben kommen werde, sagte er in Potsdam.