"Außerdem wird die Stromleitung nicht nur wegen der Gewerbeansiedlung der Firma Brose verlegt, sondern in erster Linie wegen städtebaulicher und rechtlicher Vorgaben, die für den Betreib eines Verkehrsflughafens in unmittelbarer Nähe zu erfüllen sind", erwiderte Starke.

Einstimmig angenommen wurden von der Versammlung die beiden Anträge von Walter Achtziger. Er schlug vor, sowohl die Eberhardtstraße als auch die Neuerbstraße in Richtung Kloster-Banz-Straße als Einbahnstraßen auszuweisen. "Gerade die Eberhardstraße ist derart eng, dass nur ein Auto zwischen den geparkten Fahrzeugen hindurch kommt. Die Folgen sind unnötige Verkehrsgefährdungen durch fehlende Sicht beim Einbiegen, Rangieren und Rückwärtsfahren", erläuterte Achtziger. Eine ähnliche Verkehrsgefährdung sah er auch beim Einbiegen aus der Schweitzerstraße in die Neuerbstraße, da der Blick auf den Querverkehr äußerst stark beeinträchtigt sei.

Nicht verwirklichen hingegen lässt sich der Vorschlag von Bernd Opitz, die Stadtwerke mögen die Park und Ride-Anlage an der Brennerstraße wegen der geringen Auslastung den Anwohnern kostenlos zum Parken überlassen.

Martin Ammermann war es vorbehalten, themenmäßig etwas auszuscheren. Sein Antrag betraf die Montessori-Schule. Bereits jetzt sei durch die neue Einführung einer Sekundarstufe das der Schule zur Verfügung stehende Gebäude am Jakobsberg zu klein.