"Wo Freie Wähler draufsteht, muss auch Freie Wähler drin sein", lautete die Forderung des FW-Kreisvorsitzenden Udo Wüst.

Die ersten sechs Listenplätze waren bei der Nominierungsversammlung im Löwenbräu unstrittig. Einwände gegen den restlichen Listenvorschlag kamen vor allem aus Ebrach. Reinwald Gegner beklagte die schlechte Platzierung. Das Thema Nationalpark Steigerwald komme dadurch zu kurz. Anderen Listen seien diesbezüglich stärker aufgestellt. Er kündigte zunächst an, seine Kandidatur ganz zurückzuziehen.

Große Rochade
Er wolle nicht pokern, sagte Gegner zum Angebot, auf Matthäus Metzners 16. Platz vorzurücken. Das FW-Urgestein war mit seinem Listenplatz insofern unzufrieden, dass er "nach 30 Jahren im Kreistag und inzwischen über 70 Jahre alt" lieber auf dem 60. Platz antreten wolle.