Nach den Arbeiten von Fritz Föttinger und Hermann Rongstock sind nun die Werke des Bamberger Künstlers Bernd Cibis im Kulturzentrum St. Gangolf zu sehen. Großformatige Bilder auf Leinwand, Holz und Papier, Stelen aus Ebenholz und Lindenholz und Objekte aus Federstahl geben einen Einblick in die vielfältige Arbeitswelt des in Haßfurt geborenen Künstlers Bernd Cibis.

Nach dem Studium in München, zog er nach Würzburg. Dort begann er neben seiner Tätigkeit als Kunsterzieher, zahlreiche Ausstellungen zu organisieren, in denen er seine Werke präsentierte. 1987 ging er mit seiner Familie nach Tansania, wo er sich ganz auf seine künstlerische Arbeit konzentrieren konnte. Hier lernte er das für ihn faszinierende Material Ebenholz kennen, das ihn auch in den darauffolgenden Jahren weiterhin begeisterte. Bernd Cibis war stets nach der Suche nach Neuem: neue Materialien, neue Formen, neue Stilrichtungen. Er arbeitete häufig parallel und so war er neben seinem künstlerischen Schaffen auch im innenarchitektonischen Bereich tätig.

"Die ausdrucksstarken Werke von Bernd Cibis sind ein Anziehungspunkt für Hollfeld", brachte Bürgermeisterin Karin Barwisch ihre Freude über den großen Zuspruch bei der Ausstellungseröffnung zum Ausdruck. Musikalisch nahmen die Blues-Musiker Wolfgang P. Rehmert und Alexander Kollroß und die Sängerin Jenni Linthi die Gäste der Vernissage mit auf eine Reise ins Blaus.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 29. Mai im Kulturzentrum St.Gangolf zu sehen. Die Öffnungszeiten sind sonntags, samstags und an Feiertagen von 16 bis 18 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten kann der Schlüssel für St. Gangolf im Büro des Fränkischen Theatersommers, Marienplatz 11, abgeholt und die Ausstellung besichtigt werden.