Zapfendorf
Aktionstag

Beim Schwimmfest gibt es 450 Sieger

Jungen und Mädchen aus allen Förderschulen in Stadt und Landkreis tobten sich im Zapfendorfer "Aquarena" aus. An diesem Tag geht es nicht um Leistung, sondern nur um den Spaß.
Ein "Schultag" im Wasser - das macht Spaß.  Fotos: Matthias Hoch
Ein "Schultag" im Wasser - das macht Spaß. Fotos: Matthias Hoch
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"Wasserbasketball und die tollen Rutsche" sind für Timo (7), aus der Klasse 1A der Don-Bosco-Schule Stappenbach die interessantesten Stationen beim 14. Schwimmfest der Förderschulen im Freizeitbad "Aquarena" in Zapfendorf. Sein Klassenkamerad Elias (8) mag sich eigentlich nicht entscheiden, was ihm am Besten gefallen hat. Zu einem kurzen "eigentlich alles" ist er dann doch noch bereit, um sich dann gleich wieder seinen mitgebrachten Süßigkeiten zu widmen.

Die beiden Buben sind zum ersten Mal bei diesem Schwimmfest. Ihre Lehrerin Karin Pleyer ist dagegen schon zum 14. Mal dabei und bereits im Vorfeld in die umfangreiche Organisationsarbeit mit eingebunden gewesen. Sie schätzt "die angenehme und schöne Atmosphäre im Zapfendorfer Bad" und die "willkommene Abwechslung" für ihre Schützlinge. "Zusammen Spaß haben ist für die Kinder der Förderschulen ganz wichtig", sagt die Pädagogin.

Neben der Förderschule aus Stappenbach, sind in diesem Jahr die Martin-Wiesend-Schule, Bartolomeo-Garelli-Schule, Bertold-Scharfenberg-Schule, von Lerchenfeld Schule, Giechburgschule Scheßlitz und eine Kooperationsklasse der Volksschule Burgebrach vor Ort. Durch die Teilnahme einer Kooperationsklasse wird die Veranstaltung zum integrativen Schwimmfest. Erstmals führte es alle Förderschulen von Stadt und Landkreis Bamberg zusammen. Ein solches Angebot gibt es nirgendwo sonst in Oberfranken.

Das ist aber für die wenigsten der rund 450 Besucher an diesem Tag wirklich wichtig. Viel mehr zählt, dass sie an diesem Vormittag einmal den Schulalltag hinter sich lassen und einfach Spaß haben können. Die die Angebote reichen vom "Mutsprung" über "Tauziehen im Wasser" bis hin zum "Sackhüpfen". Jedes Kind Kind finset Möglichkeiten sich auszuprobieren und die eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Viele der sechs- bis zwölfjährigen Schüler treffen hier Gleichaltrige wieder, die sie noch aus ihrer Schulvorbereitenden Einrichtung her kennen und auch so mancher Lehrer, der im Augenblick an einer anderen Schule tätig ist, wird mit einem freundlichen "Hallo" begrüßt.

Für Kreisjugendpflegerin Angelika Trunk ist es wichtig, mit diesem Schwimmfest der Förderschulen ein "Spaßfest ohne Leistungscharakter" zu veranstalten. Daher gibt es auch keine Siegerlisten und keine Siegerehrung, sondern jeder Teilnehmer bekommt einen kleinen Preis.
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