Sie wollen dritte Kraft im Landkreis bleiben und mindestens wieder acht Sitze im Kreistag erobern. Das ist das Minimalziel, das der stellvertretende Landrat Johann Pfister bei der Nominierungsversammlung des Bürgerblocks (BBL) in Breitengüßbach vorgab. Natürlich dürfe es mehr sein. Denn man habe schließlich bereits einiges bewirkt. Wie vor sechs Jahren verzichtet der Bürgerblock auf einen eigenen Landratskandidaten.

Da man im Gegensatz zu den Parteien nicht an Direktiven aus München oder Berlin gebunden sei, sei man näher am Ort und näher an den Menschen, so eines der Hauptargumente, die Pfister vortrug. "Uns bricht kein Zacken aus der Krone, wenn CSU, SPD oder andere gute Vorschläge haben und wir zustimmen", führte der Bischberger Bürgermeister aus. Ein Grundsatz sei auch, dass es bei der BBL keinen Fraktionszwang gebe.