Trotz Karrieresprungs gehe er mit einem "weinenden Auge", erklärt Ilk in einer Pressemitteilung der Stadt: "Bamberg ist eine wunderschöne Stadt mit einem breitem Spektrum an hochinteressanten Aufgaben und Herausforderungen." Für den Wechsel seien neben dem beruflichen Aufstieg vor allem private Motive ausschlaggebend gewesen.
Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) und Bürgermeister Werner Hipelius (CSU) gratulierten Michael Ilk nach der Wahl zu der Berufung und bedankten sich für sein großes Engagement. "Auch wenn wir die Entscheidung Ilks bedauern, haben wir natürlich Verständnis für die persönliche Motivation", so die Stadtspitze.
Die derzeitige Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg, Tina Hülle, mit der Ilk seit Dezember 2012 verheiratet ist, wird ab 1. Januar 2014 eine Position als Dezernentin im Landratsamt Rems-Murr-Kreis antreten. Damit ziehen beide wieder zurück in die Region Stuttgart. "Wir sehen diesen Schritt als konsequente berufliche Weiterentwicklung. Zudem freuen wir uns darauf, wieder näher bei unserer Familie und unserem großen Freundes- und Bekanntenkreis zu sein, den wir zurück gelassen haben. Das ist auch ein Grund dafür, weshalb wir uns dort nach wie vor verwurzelt fühlen," sagen Ilk und Hülle. Dennoch werde man Bamberg in sehr schöner Erinnerung behalten. "Wir haben viele beeindruckende, gastfreundliche, wie auch herzliche Menschen kennengelernt, die dazu beigetragen haben, dass wir uns hier rasch eingewöhnen und wohl fühlen konnten", betonte Ilk nachdrücklich.
Nach dem Motto "Chancen, die sich einem im Leben bieten, sollte man ergreifen", stellte sich Michael Ilk am Dienstag in Ludwigsburg zur Wahl als Baubürgermeister. Mit 30:9 Stimmen entschied sich der Stadtrat deutlich für ihn als zukünftigen Mann an der Spitze der kompletten Bauverwaltung. Er nahm die Wahl noch am Abend an. Starke erklärte, dass er dem Stadtrat möglichst rasch einen Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise unterbreiten möchte. Bereits heute wird er den Ältestenrat ins Bild setzen. Mit dem Ludwigsburger Oberbürgermeister Werner Spec, habe er vereinbart, dass das genaue Datum des Wechsels im beiderseitigen Einverständnis abgestimmt werde, sagte Starke.