Fertiggestellt sind die Gebäude für sieben Primary-Schulklassen, zwei Secondary-Schulklassen und eine große Kindergarten-Klasse.

Andere Vorhaben mussten warten. Beispielsweise dienen Unterrichtsräume und ein Lehrerhäuschen Schülern noch immer als Nachtquartier. "Die Schlafmöglichkeiten sind ein großes Problem. 160 Kinder können sich schließlich kaum auf Dauer auf so beengtem Raum drängen - zu dritt oder viert auf einer Matratze", meint Friederike Klein. Einige hätten sich beim nächtlichen Sturz aus dem Stockbett schon üble Verletzungen zugezogen. "Darüber hinaus sind die hygienischen Bedingungen bei dieser Enge katastrophal."

Nur sind die Mittel der Bildungseinrichtung begrenzt. Schließlich finanziert Roselyne Swai mit dem Schulgeld wohlhabender Eltern Waisenkindern Lebensunterhalt und Unterricht. "Für 10.000 Euro bekämen wir neue Matratzen, Betten und Schulmöbel.