Bamberg
Bierkultur

Bamberger Keller-Landschaft ist geschrumpft

Der Bamberger Mahrsbräu-Keller ist Geschichte. Aus der 1978 wieder eröffneten Traditionswirtschaft wird eine Wohnadresse. Der Bausenat hat heute mit der Genehmigung der Umnutzung von Gaststätte und Nebengebäuden das Aus für das Biergarten-Lokal besiegelt.
Das Schild täuscht: Der Mahrsbräu-Keller am Oberen Stephansberg ist zu und der bleibt zu.Foto: Ronald Rinklef
Der Mahrsbräu-Keller am Oberen Stephansberg in Bamberg hat zum zweiten Mal seit 2008 die Besitzer gewechselt. Bauträger Günter Schmidt hat das 4000 Quadratmeter große Grundstück mit Biergarten geteilt und unabhängig voneinander an zwei Bamberger Ehepaare verkauft. Beide hegen keine gastronomischen Ambitionen: Sie wollen die bestehenden Gebäude sanieren und selbst einziehen bzw. vermieten.

Der Bausenat stimmte heute der Umnutzung des historischen Gaststätten-Komplexes zu und zeigte sich angetan vom Fingerspitzengefühl, mit dem die neuen Eigentümer der Denkmäler vorgehen wollen. Es handelt sich um bekannte Bamberger, die vorerst nicht öffentlich genannt werden möchten. Sie verfolgen nach eigenen Angaben keine kommerziellen Interessen, sondern hätten sich aus Liebhaberei eingekauft, um Bamberg das Kleinod zu erhalten.

Mehr, auch über die Vorgeschichte dieser Entwicklung und das Meinungsbild im Bausenat, lesen Sie im FT.
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