Bamberg hat sich neben 31 weiteren Städten für das Förderprogramm der Hauptstadt qualifiziert. Das heißt Bamberg bekommt in den nächsten sieben Jahren über 15 Millionen Euro Fördergelder des Bundesinnenministeriums.  Diese sieben Jahre beinhalten neben einer zweijährigen Strategieentwicklung auch eine fünfjährige Umsetzungsphase. Auch Kirchheim bei München konnte sich als zweite bayerische Stadt durchsetzen.

Ziel der Stadt Bamberg ist es die Stadt sowohl zu modernisieren als auch den Charme Bambergs beizubehalten und Bamberg zu einem Leuchtturm der Digitalisierung zu machen, wie es in der Pressemitteilung aus dem Rathaus heißt. Die 15,75 Millionen Euro sollen zielorientiert eingesetzt werden.  

Millionen für die Digitalisierung

Bamberg hat sich mit vielen digitalen Vorhaben von der Überarbeitung der Stadtverwaltung über die Universität bis hin zum Weltkulturerbe selbst für die Förderung beworben und sie nach langem warten auch bekommen. 

Speziell gehören dazu ein Research Lab der Universität Bamberg, digitale Gesundheitsdienste, Wohnprojekte, digitale Formen des Bürgerservice und der Bürgerbeteiligung und viele weitere Modernisierungen. Die Stadt will bei diesen Vorhaben eng mit der Universität, den Bürgerinnen und Bürgern und auch mit weiteren Einrichtungen und Institutionen zusammenarbeiten, um die mehr als 15 Millionen Euro zielführend einzusetzen.

Die Bamberger Stadtverwaltung  hat sich schon früh mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt und sich die letzten Monate die Bundesförderung erarbeitet.  Durch das Geld können jetzt die Ideen, die von der Verwaltung und über 150 Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet wurden aufgegriffen und neue Techniken eingesetzt werden. Hier heißt es auch in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung, dass die Bürgerinnen und Bürger Bambergs im Mittelpunkt stehen sollen.