Autos auf der Fahrradmesse. Wie passt das zusammen? Ganz gut, findet Ralf Muckelbauer, Chef vom Autohaus Subaru. Denn seit kurzem lässt der japanische Hersteller unter der Automarke "Subaru" hochwertige Fahrräder produzieren. "Viele Autohäuser haben ihre eigenen Modekollektionen. Andere wie Subaru hingegen verkaufen markeneigene Fahrräder", erläutert Muckelbauer. Die Räder gibt es sowohl in der Herren- als auch in der Damenausführung. Zudem seien alle sehr robust, komfortabel und mit hochwertigen Komponenten verarbeitet. Hergestellt werden sie von einem deutschen Unternehmen in Eschweiler.

Neben Subaru beteiligten sich an der siebten Fahrradmesse am Samstag auf dem Maxplatz acht weitere Fahrradgeschäfte aus der Region und präsentierten zahlreiche Räder für alle Zwecke. Angefangen von E-Bikes und Pedelecs über Spezialfahrräder bis zum passenden Zubehör wie Radhelme und dergleichen. Unter dem Motto "Schauen, Anfassen und Ausprobieren" konnten sich die Besucher ausführlich beraten lassen oder auf einem eigens abgesperrten Areal auf dem Maxplatz in aller Ruhe die Räder probefahren.

Kostenlose Reparatur

Daneben informierten zahlreiche Institutionen und Vereine wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), die Verkehrswacht oder die Polizei rund um die Fahrradwelt. Wer wollte, konnte auch sein eigenes Rad kostenlos reparieren lassen oder am Stand von "Terre des hommes" sein nicht mehr benötigtes Fahrrad zum Kauf anbieten bzw. sich ein gebrauchtes Rad anschaffen.

"Die Fahrrad-Börse wurde dieses Jahr extrem gut angenommen", bilanzierte Claus Reinhardt von der Stadt. Lediglich der Wunsch zum Probefahren der Räder habe im Vergleich zu den Vorjahren etwas nachgelassen. Erfreulich hingegen sei die Tatsache, dass trotz des durchwachsenen Wetters die Radmesse wieder großen Anklang fand.

"Bamberg ist eben auch eine Radstadt", so Reinhardt. Derzeit würden 23 Prozent aller Verkehrswege in Bamberg nicht mit Auto oder Bus, sondern mit dem Fahrrad zurückgelegt. Ziel sei es, durch gezielte Ausbaumaßnahmen den Anteil der Radfahrer in den nächsten Jahren auf 25 Prozent zu erhöhen.