Bamberg
Gartenbau

Bamberg raspelt bald wieder Süßholz

Die Pflanze, für die Bamberg einst berühmt war, kehrt zur Landesgartenschau auf die Felder zurück.
Peter Gack, Artur Schönmeier und Christian Ackermann (von rechts) beim Pflanzen von Süßholz in der Heiliggrabstraße Foto: Barbara Herbst
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Die traditionelle Süß- und Heilpflanze, die Bambergs Ruf als Gärtnerstadt begründet hat, soll wieder angesiedelt und natürlich auch auf der Landesgartenschau 2012 präsentiert werden.
In der Heiliggrabstraße ist das mittlerweile zweite Süßholzfeld angelegt worden. Freiwillige Helfer haben 1200 Pflanzen aus der Staudengärtnerei Strobler auf die 1200 Quadratmeter große Fläche gepflanzt.
Das Bamberger Süßholz-Experiment - es kostet rund 20.000 Euro - wird über das Konjunkturprogramm der Bundesrepublik finanziert sowie von Bürgern, die sich "Genussscheine" der Süßholzgesellschaft kaufen, außerdem vom Förderverein der Landesgartenschau, der die neue Süßholz-Anpflanzung mit 5000 Euro unterstützt.
Gärtnermeisterin Gertrud Leumer, die schon seit dem vergangenem Jahr ein Versuchsfeld mit rund 1000 Süßholzpflanzen in der Nürnberger Straße kultiviert, ist brennend daran interessiert, sich Wissen und Erfahrung für den Süßholzanbau anzueignen.
Auf dem neuen Feld in der Heiliggrabstraße haben die Pflanzen ein bisschen mehr Platz als im Garten von Gertrud Leumer: "Wir sind in der Experimentierphase und müssen den optimalen Abstand erst noch herausfinden", sagt sie. Gleiches gilt für Pflege und Düngung: "Deshalb machen wir es an jedem Standort ein bisschen anders."
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