• Bamberg: "Fridays for Future"-Demonstration in der Innenstadt
  • Stadtwerke Bamberg melden Verspätungen auf allen Bus-Linien 
  • "Countdown zu den Klimawahlen": Demo für den Klimaschutz

Am Freitag (23. Juli 2021) fand in Bamberg eine "Fridays for Future"-Demonstration statt. Die Demonstrant*innen zogen vom Bamberger Bahnhof über die Luitpoldstraße und die Lange Straße zum Maxplatz. Im öffentlichen Personennahverkehr kam es auf allen Bus-Linien zu Verspätungen. 

"Fridays for Future": Demo behindert Bus-Verkehr der Stadtwerke Bamberg

"Wegen der Demonstration kam es zu Verspätungen in unterschiedlichen Dimensionen", berichtet Jan Giersberg von den Stadtwerken Bamberg inFranken.de. Teilweise mussten Fahrgäste bis zu 30 Minuten auf ihre Verbindung warten. "Die Demonstration verlief auf Straßen, die unsere Hauptadern sind. Deswegen kam es auch auf Linien zu Verspätungen, die nicht im Gebiet der Demonstration verlaufen", erklärt Giersberg am frühen Nachmittag. Zu Ausfällen kam es jedoch nicht. "Wir hängen aktuell noch etwas hinterher, im Laufe des Nachmittags sollte sich der Ablauf aber wieder normalisieren." 

Die "Fridays for Future"-Bewegung demonstrierte am Freitag unter dem Motto "Countdown zu den Klimawahlen". "Es sind die letzten Bundestagswahlen, wo wir noch aktiv etwas für den Klimaschutz tun können", berichtet Luca von "Fridays for Future" in Bamberg gegenüber inFranken.de. "Wir haben Hoffnung, dass sich was verändert. Deswegen demonstrieren wir heute hier, um nochmal aktiv dazu aufzurufen, etwas für den Klimaschutz zu tun." 

Aufgrund des Coronavirus mussten alle Demonstrierenden Abstand halten und Maske tragen. "Wir haben uns sehr viel Mühe mit dem Hygienekonzept gegeben", sagt Luca. "Bisher sind wir sehr zufrieden mit dem Ablauf. Alles hat gut geklappt." Auch die Zusammenarbeit mit Ordnungsamt und Polizei sei problemlos verlaufen. 

Obwohl sie vollständig gegen Corona geimpft sind, können Menschen immer noch an Covid-19 erkranken. In Franken gibt es mehr als 300 Fälle sogenannter "Impfdurchbrecher" - darunter auch Todesfälle. 

Vorschaubild: © Anna Siegel