Die Sandkerwa beginnt und es geht wieder rund in Bamberg! Damit Sie sich in den kommenden Festtagen nicht komplett daneben benehmen, sind hier fünf Tipps, was Sie auf jeden Fall nicht auf der Sandkerwa tun sollten.

1. Drängeln

Wer schon mal auf der Sandkerwa war, der weiß: Es wird eng! Etliche Jugendliche, noch mehr Touristen und auch viele Betrunkene: Manchmal sind die Straßen so voll, dass man gar nicht vom Fleck kommt. Gerade die Durchquerung der Sandstraße kann da schon mal zur Odyssee werden. Was man da am wenigsten brauchen kann, sind Leute, die ihren Bierbauch zum Rammbock umfunktionieren und ohne Rücksicht durch die Menschenmenge präschen. Nehmen Sie also ein wenig Rücksicht auf die anderen Besucher und vermeiden möglichst den Weg durch die Sandstraße, falls Sie nicht im Stau stehen wollen.

2. Pöbeln

Alle wollen beim Feiern ihren Spaß haben! Für den einen bedeutet Spaß, mit seinen Freunden gemütlich ein Seidla zu trinken, für den anderen bedeutet Spaß, sich daneben zu benehmen, zu provozieren und anderen Besuchern auf die Nerven zu gehen. Wer das Rumpöbeln nicht lassen kann, der sollte gar nicht erst auf die Sandkerwa gehen, schließlich sollte "die Sand" ein gemeinschaftliches Volksfest sein, bei dem das entspannte und friedliche Beisammensein im Mittelpunkt steht.

3. Müll verursachen

Wenn man auf der Sandkerwa unterwegs ist, dann produziert man nicht selten einen großen Haufen Müll: Die Servietten vom Bratwurst-Brödla, die Pappschale von den Pommes oder die Papiertüte der gebrannten Mandeln. Wer den Straßenreinigern einen riesigen Gefallen machen möchte, der verzichtet darauf, seinen Abfall einfach ins nächste Gebüsch zu schmeißen oder ihn auf der Straße liegen zu lassen und sucht den Weg zum nächsten Mülleimer.

4. Absichtlich Bierkrüge und Flaschen zerschlagen

Ab und zu fällt mal ein Glas oder ein Bierkrug runter - kein Problem. Wer es allerdings für lustig hält, absichtlich seinen Bierkrug auf dem Boden zu zerdeppern, der hat auf einem Volksfest wie der Sandkerwa nichts verloren. Die entstandenen Scherben sind gefährlich für alle umstehenden Besucher und zudem noch zusätzlicher Müll, den die Reinigungskräfte am nächsten Morgen beseitigen müssen.

5. Zu viel trinken

Auf fränkischen Volksfesten fließt Alkohol, allen voran Bier - nicht selten in größeren Mengen. Manchmal schmeckt das prickelnde Gestensaftgetränk einfach zu gut und man trinkt mehr, als gut für einen ist. Doch bevor das Bier einem bis im Halse steht, sollte man sich wirklich überlegen, ob man nicht lieber doch zum Wasser greift, um ein kommendes Unglück zu vermeiden.