Schlechte Laune kennt Yann Rossi nicht - zumindest nicht bei der Arbeit. Kann er sich auch kaum erlauben: Schließlich ist er von Beruf Clown. Genauer gesagt: Weißclown.

Es gibt einen bedeutenden Unterschied zwischen einem Clown und einem Weißclown. Während der Clown den dummen August spielt, ist der Weißclown der Intelligentere, er weiß alles, hat prächtigere Gewänder an und ist der "Chef" in der Manage. Gemeinsam ist beiden, dass sie das Publikum unterhalten und zum Lachen bringen wollen. Und da bleibt eben keine Zeit für schlechte Laune. "Mir geht es wie meinem Großvater, der selbst bis ins hohe Alter als Clown tätig war. Mag es ihm körperlich noch so schlecht gegangen sein oder hatte er mal keine Lust auf Arbeit - sobald er die Manage betrat, war er wie verwandelt und strahlte", berichtet Yann Rossi.

Die Zirkustradition ist Yann Rossi in die Wiege gelegt worden.