Seit Montag Abend sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi alle Verträge unterzeichnet, für die das Personal im Hinblick auf die Kaufhaus-Schließung gekämpft hat. Interessenausgleich, Sozialplan, Anerkennungs- und Sozialtarifvertrag: Die knapp 80 Beschäftigten des Kaufhauses Honer am Bamberger Maxplatz haben ihrem Arbeitgeber in den vergangenen Monaten eine Reihe von Zugeständnissen abgerungen. Wenn das Familienunternehmen Ende August für immer schließt, verlieren die Mitarbeiterinnen zwar ihre Arbeitsplätze, aber sie haben deutlich höhere Abfindungen als angeboten erkämpft und es wird eine Transfergesellschaft geben, mit deren Unterstützung sich die Leute auf Wunsch für eine neue Stelle qualifizieren können.

Der Einsatz habe sich gelohnt, sagt Betriebsrats-Vorsitzende Elke Weidner rückblickend. Man habe bei den Abfindungen das Vierfache dessen erreicht, was der Arbeitgeber anfangs geboten habe. Wichtig sei für die Belegschaft vor allem, dass es eine Transfergesellschaft geben wird. Wer nicht gleich eine neue Stelle findet, habe Gelegenheit, sich weiter zu qualifizieren oder neu zu orientieren.


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