2013 wird als ein schlechtes Honigjahr in Erinnerung bleiben, aber dennoch wird für die Bamberger im November noch ein ausreichendes Angebot vorhanden sein, teilt der Verein mit. Ein zu langer Winter, zu viel Regen im Frühjahr und dann eine lange trockene Hitzeperiode ohne jeglichen Niederschlag haben massiv auf den Honigertrag eingewirkt, und dies deutschlandweit.

Einheimische Imker werden im Rahmen des Wochenmarktes wieder verschiedene Honige aus dem fränkischen Land anbieten. Helle Honige wie Blütenhonige sind sehr knapp. Karl-Heinz Übelacker, der Vorsitzende des Imkervereins Bamberg und Umgebung, geht davon aus, dass den Bambergern im November dennoch eine ausreichende Menge zur Verfügung stehen wird.

Daneben werden auch die anderen Sorten wie Akazie, Wald, Tanne, Kastanie auf dem Markt zu finden sein um die Liebhaber von Sortenhonigen zu versorgen. Diese hat jedoch nicht jeder Imker, da für die Gewinnung eine Trachtwanderung erforderlich wird.

Die Verbraucher können ganz sicher sein, so Übelacker, dass der angebotene Honig direkt vom Erzeuger stammt und den verschärften Gütemerkmalen des deutschen Imkerbundes entspricht. Dennoch sei Honigkauf eine Geschmacksangelegenheit. Honig kann von Stand zu Stand wegen des unterschiedlichen Nahrungsangebotes für die Bienen differieren. Deswegen können die Interessenten im Rahmen des Marktes an allen Ständen kostenlos und unverbindlich die verschiedenen Honige probieren.

Nach übereinstimmenden Presseberichten ist der Honigpreis aktuell im Steigen, er wird sich beim Honigmarkt noch in Grenzen halten, die größere Preissteigerung kommt sicherlich erst zu Beginn des neuen Jahres wenn die Honigreserven ganz dem Ende entgegen gehen.Sparen kann jedoch, wer seine eigenen Gläser zum Markt mitbringt. Originalgläser werden umgetauscht, andere Gefäße vor Ort gefüllt und das Glaspfand gespart.