Die bisherigen Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Bamberg ergaben laut Polizeimeldung, dass durch eine Rangierlok unberechtigt Tankwaggons beim Entladen an der Pumpstelle verschoben wurden. Dadurch rissen die zum Abpumpen verwendeten Anschlussschläuche ab und Öl spritzte auf den darunter liegenden Grund.
Aufgrund der vorhandenen Schutzvorrichtung konnten zirka 1000 Liter Heizöl über Ölabscheider aufgefangen werden. Zirka 500 Liter Öl gelangten jedoch in ungesichertes Gleisbett.

Nur durch das beherzte Einschreiten eines Mitarbeiters der Verladefirma konnte eine größere Umweltbelastung verhindert werden, da er geistesgegenwärtig die Zapfventile an den Tankwaggons schloss und so ein weiteres Austreten des Öls verhinderte.

Bei einer heutigen gemeinsamen Ortsbesichtigung der Wasserschutzpolizei zusammen mit Vertretern des Umweltamtes der Stadt Bamberg, dem Wasserwirtschaftsamt Kronach, der Bayernhafen Bamberg
AG und ansässiger Firmen wurde die Hinzuziehung eines Sachverständigen sowie die notwendigen Maßnahmen zur Dekontaminierung beschlossen.

Eine aktuelle Gefahr für die Umwelt verhindert die Bamberger Feuerwehr durch den Einsatz von Ölbindemitteln und Abdeckungen.

Die Wasserschutzpolizei Bamberg ermittelt derzeit wegen Bodenverunreinigung und mangelnder Sorgfalt beim Verschieben der Kesselwaggons gegen die Verantwortlichen Mitarbeiter des Rangierzuges.