Daran sind auf acht verschiedenen Höhenstufen zwischen 80 und 144 Meter Windgeschwindigkeitsmesser (Anemometer) angebracht. Zusammen mit Messfahnen für die Windrichtung, Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessern liefert der Mast exakte Daten auf deren Basis dann Umweltberatungs - und Windgutachterbüro Geo-Net in Hannover detaillierte Prognosen für das langfristige Windaufkommen an diesem Standort erstellt.

Und mittels spezieller 3D-Modelle können auch Windkarten für weite Teile des Landkreises Bamberg errechnet werden, deren Genauigkeit weit über die hochgerechneten Angaben im bayerischen Windatlas hinausgeht, der seinerseits Grundlage für den Regionalen Planungsverband bei der Ausweisung von Windenergie-Vorranggebieten ist. "Der Windatlas ist Pi mal Daumen", meint Roland Lösel.