Das fiktive Einsatzszenario besagte, dass an der tief im Wald gelegenen Jagdhütte Karlshütte Jugendliche gegrillt und dabei etwas über den Durst getrunken hatten. Dabei verloren zwei der drei Jugendlichen bei völliger Dunkelheit die Orientierung und galten seitdem als vermisst, heißt es in einer Mitteilung der Staatsforsten. Um die vermissten Personen zu finden, wurde das Gebiet rund um die Karlshütte systematisch von mit Taschenlampen ausgerüsteten Suchtrupps großräumig durchkämmt. Als Orientierungspunkt wurde am Weiher unterhalb der Hütte ein Lichtmast aufgebaut.

Nicht die letzte gemeinsame Übung

Nach 45 Minuten wurden die vermissten Jugendlichen gefunden und konnten dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach dem Abbau konnte die Übung nach gut eineinhalb Stunden von den beiden Jugendwarten Philipp Kirchner und Christopher Freibott als beendet erklärt werden. Freibott bedankte sich bei Revierleiter André Schönfeldt für die erneute Möglichkeit, an der Karlshütte zu üben. Beide Parteien sind sich sicher, dass dies nicht die letzte gemeinsame Übung im Salzforst war.