Pünktlich um 8 Uhr startete Leistungsrichter Wolfgang Appel (Euerdorf) den Prüfungstag und Albert Trimbach machte sich mit seinem Cocker-Spaniel "Elroy" auf den Weg zu seiner ersten Fährtenprüfung. Jörn Ewert mit Cocker-Spaniel "Fio" und Steffen Schubert mit Labradorhündin "Sally" waren die nächsten beiden Teams und stellten sich der schwierigsten Stufe in der Klasse Fährtenprüfung. Dabei müssen auf einer Distanz von 600 Schritten und vier 90-Grad-Winkeln drei Gegenstände aufgespürt werden und beim Hundeführer abzuliefern. Beide Hunde erledigten ihre Arbeit geradlinig und ruhig, so dass das Team Ewert/Fio mit sehr guten 92 Punkten und das Team Schubert/Sally mit vorzüglichen 96 Punkten die Prüfung erfolgreich absolvierten.
Alexander Unterhauser hatte mit seiner Malinoishündin Dori in der Fährtenhundprüfung Stufe 1 ebenfalls eine sehr schwierige Aufgabe vor sich: Auf einer Distanz von 1200 Schritten, gespickt mit sechs Winkeln, musste die Hündin vier Gegenstände finden und beim Herrchen abliefern. Doch beim ersten Winkel verlor Dori auf dem schwierigen Untergrund die Witterung und die Prüfung war wertungstechnisch beendet. Da gab es nur 12 von möglichen 100 Punkten.

Der Partner ist sensibel


Gerade bei der Fährtensuche, die dem Hund eine enorme Ausdauer und Konzentration abverlangt, zeigt sich die spannende und oft auch unwägbare Seite des Hundesports.