"Würzburg - Wie es nicht jeder kennt!" So lautete das Motto einer Kulturfahrt in die Bezirkshauptstadt, die der Rhönklub Zweigverein Burkardroth angeboten hatte. Unter der Leitung des Rhönklubmitglieds Walter Kuhn begaben sich dann auch 29 Teilnehmer auf eine Entdeckungsreise durch Würzburg. Am Kiliansbrunnen vor dem Hauptbahnhof erfuhren sie gleich mal interessante Details zur Geschichte des Bahnhofs, zum Stifter des Brunnens, Prinzregent Luitpold, und zum Aschacher
Bildhauer Balthasar Schmitt, der die dortige Kiliansfigur einst schuf.
Mit Straßenbahn und Bus ging es dann zunächst hinauf auf den Nikolausberg zur Frankenwarte. Leicht bergab gelangte die Gruppe dann in 20 Minuten zum Käppele, dem beliebten Wallfahrtsort, der nach Plänen von Balthasar Neumann errichtet wurde. Der Wallfahrtsseelsorger Pfarrer Josef Treutlein führte die Gruppe im Käppele und erzählte die Geschichte der Gnadenfigur und der gesamten Wallfahrtsstätte.
Die herausragende Bedeutung der heutigen Pfarrkirche St. Burkard für die Entwicklung Würzburgs kann man erahnen, wenn man weiß, dass zur Weihe dieser Kirche im Jahr 1042 der damalige Kaiser Heinrich III. und zahlreiche Bischöfe erschienen waren. Die geschichtlichen Zusammenhänge und die zahlreichen Kunstschätze wurden den Teilnehmern von dem dortigen Organisten Zürrlein erläutert. Es folgten ein Besuch historischen Saal der Würzburger Fischerzunft, ein Stadtrundgang von der Alten Mainbrücke zur Marienkapelle und zum Neumünster. Das angrenzende Lusamgärtchen erinnert an den Minnesänger Walther-von-der-Vogelweide, der hier seinen Lebensabend verbrachte. red