Die Vorbereitungen liefen schon einige Wochen, insbesondere das Textteam suchte unter großem Aufwand geeignete Literatur und ansprechende Gebete - Gebetsanliegen gibt es ja in der heutigen Zeit genügend. Man wählte neben den traditionellen Gebeten auch Texte zu weltlichen und aktuellen Themen. So konnten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einen abwechslungsreichen Weg durch die Natur bei strahlender Sonne freuen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nach dem Segen am Bildstock beschäftige man sich mit den aktuellen unsicheren Zeiten und der Suche nach Sicherheit. Ab dem Kreuz im Wald wurden in Gebeten und Gesängen Dank, Hoffnung, Zuversicht und Halt durch die christliche Gemeinschaft aufgezeigt. Nachdem an der Schwarzen Pfütze weitere Wallfahrer hinzugekommen waren, stand der Frieden im Mittelpunkt. Mehrfach wurde auf den Krieg in der Ukraine und in der Welt und das damit verbundene Leid hingewiesen und dem Wunsch nach Frieden Ausdruck verliehen. An der Waldsiedlung angekommen, thematisierte man Gottes Schöpfung - unsere Umwelt; Dank und Sorge kamen gleichermaßen zum Ausdruck. Besonders wurde auf die Bedeutung des Wassers als lebensnotwendiges Gut eingegangen.

Abschließender Gottesdienst

Pünktlich zum Mittagsläuten erreichten die Wallfahrer mit "Dem Engel des Herrn" den Talhof, wo alle in bewährter Weise bestens verköstigt wurden. Auf der letzten Wegstrecke stand die Gottesmutter Maria im Mittelpunkt des Betens und Singens. Eine große Bereicherung für die Wallfahrt waren die Unterstützung durch die Schola Eltingshausen und die Begleitung durch freiwillige Musikanten aus der näheren Umgebung. So konnten die Wallfahrer sowohl mit den traditionellen Gebeten und Liedern als auch mit Texten zu weltlichen und aktuellen Themen jeder für sich etwas aus der Wallfahrt mitnehmen. An der Talkirche warteten schon zahlreiche Gläubige auf die Wallfahrer, um den abschließenden Gottesdienst mit Pfarrvikar Matthias Karwath zu feiern.

In der Predigt ging er am Todestag von Mutter Teresa auf ihr Leben und Wirken ein.

Die Einladung an alle zur anschließenden Begegnung bei Kaffee und Kuchen im Eltingshäuser Jugendheim wurde von vielen gerne angenommen.

Sabine Werner