Für Siegfried Eyrich haben längst die Vorbereitungen für die nächste Veranstaltung dieser Art begonnen. "Im nächsten Jahr findet die zehnte Fahrradwallfahrt statt", sagt der Organisator.
Auch das Ziel steht schon fest: 2013 soll es nach Würzburg gehen. "Eigentlich kenne ich die Strecke ja schon, aber in den nächsten Tagen werde ich sie nochmals abfahren", erzählt Eyrich. Unter anderem geht es ihm darum, ein geeignetes Hotel zu finden, in dem alle Teilnehmer Platz finden. Diesmal waren immerhin 80 Burkardrother dabei. Eyrich könnte sich vorstellen diesen Zwischenstopp in Retzbach einzulegen.
Vorab auf der Strecke unterwegsDie Ziele für die Fahrradwallfahrt haben alle eines gemeinsam. "Rund 80 Kilometer wollen wir am Tag zurücklegen." Weil die Gruppe insgesamt drei Tage unterwegs ist, kommt eine einfache Strecke von rund 120 Kilometern infrage. So ist Siegfried Eyrich auch auf Bamberg gekommen. Bis die Gläubigen im nächsten Jahr nach Würzburg aufbrechen können, wird der Organisator die Strecke wahrscheinlich noch zwei weitere Male abgefahren haben, wie er selbst schätzt.
In diesem Jahr stand die Wallfahrt unter dem Leitgedanken "Kraftquelle Bibel". Das Motto begleitet die Pilger traditionell während der gesamten Route. "Unterwegs haben wir täglich etwa drei Stationen", ergänzt Siegfried Eyrich. Dort widme man sich immer wieder dem Leitgedanken. Begleitet werden die Radfahrer von zwei Fahrzeugen. Damit werden Gepäck und Verpflegung transportiert. Und die Instrumente der Musiker, die mitradeln und die Wallfahrt auch mitgestalten. "Wir haben die weltbeste zusammengewürfelte Fahrradwallfahrtskapelle", sagt der Eyrich und lacht. Wer ein Instrument spielt, hat es zur Wallfahrt dabei und beteiligt sich an der musikalischen Gestaltung.
Mit dem ReisesegenDie Pilger starteten in diesem Jahr in der Frauenrother Kirche, dort gab es auch den Reisesegen. Auf der Strecke wurden etliche Kapellen und Kirchen angefahren: Terzenbrunn, die Kirchen in Mainberg und Haßfurt, den Bamberger Dom, Maria Limbach und die Kirche in Arnshausen. Das Vorbereitungsteam um Gemeindereferentin Corinna Zipprich machte dort die Begriffe Glaube, Freundschaft, Hoffnung, Freude, Liebe und Dankbarkeit aus der Bibel zur Grundlage von kurzen Andachten. In Bamberg folgte der Einzug in den Dom mit "Großer Gott wir loben dich".
Neben dem Singen und Beten sind es auch die geselligen Abende mit Musik der Kapelle, die die kirchliche Gemeinschaft zusammenhält. Wichtig ist das gerade für eine Pfarreiengemeinschaft, wie "Der gute Hirte im Markt Burkardroth", in der zahlreiche einzelne Gemeinden zusammengefasst sind. lue/red