Eine fremde Kultur kennenlernen, neue Menschen treffen, und ganz nebenbei die Sprachkenntnisse vertiefen - 30 Austauschschüler aus der zentralspanischen Stadt Aranda de Duero sind eine Woche zu Besuch bei ihren deutschen Gastfamilien.

Auf dem Programm der Schüler stehen außer dem Schulbesuch ein Ausflug zum Wild-Park Klaushof und eine Fahrt mit dem Kurbähnle, eine Besichtigungstour von Würzburg sowie Bamberg und ein gemeinsamer Tanzkurs mit den deutschen Austauschschülern. Über eine Stadtrallye lernen die spanischen Schüler zudem die Innenstadt Bad Kissingens näher kennen.


Kultur und Gepflogenheiten

Begrüßt wurden die Jugendlichen im Trausaal des Bad Kissinger Rathauses vom Zweiten Bürgermeister Anton Schick. Der Schulleiter des Jack-Steinberger-Gymnasiums, Frank Kubitza, hob in seiner Rede die Wichtigkeit solcher Austauschprogramme hervor: "Wenn man eine Woche in einer Gastfamilie lebt, bekommt man viel mehr von der Kultur eines Landes mit, als wenn man als Tourist ein Land bereist: Man lernt die Gepflogenheiten besser kennen und reift auch an der Herausforderung, auf sich allein gestellt zu sein und sich in einer fremden Sprache zu verständigen."

Betreut wird der Austausch von Manuela Behrens-Fuchs, Tina Werner und Jochen Fuchs; die spanischen Schüler werden von Jolanda Serrenes sowie María Luisa Cobo begleitet. Der Austausch kam durch den bereits seit mehreren Jahren laufenden digitalen Kontakt über die Lernplattform "eTwinning" zustande. Auf dieser können sich die Schüler in Live-Video-Chats austauschen und so bereits vor einem realen Treffen kennenlernen - und vor allem miteinander reden. Auch die spanischen Kolleginnen begrüßten diese Möglichkeit der Kontaktaufnahme und engagierten sich daher für einen direkten Austausch mit Bad Kissingen.

Der Bayerische Jugendring fördert das Zusammentreffen der Schüler. Zudem wird die Veranstaltung auch vom Städtepartnerschaftskommittee Bad Kissingen sowie dem Elternbeirat des Jack-Steinberger-Gymnasiums unterstützt.