Die Mittwochswanderer aus Motten haben sich in der Gegend einen Namen gemacht. Normalerweise treffen sie sich mittwochs, um durch die Lande zu ziehen. Ab und an packen sie aber auch mal an und verschönern ein Eckchen, das es nötig hat.

Nun weitete die Truppe rüstiger Männer ihr Engagement über die Grenzen der Gemeinde Motten aus: Am vergangenen Freitag nahmen sie sich das Antoniushäuschen am Totenweg von Speicherz nach Volkers vor.
Wie Eberhard Schelle berichtet, strichen die Helfer die Hütte neu, machten alles sauber und richteten die Sitzgelegenheiten. So ist der Ort für Wanderer wieder ein schöner Flecken zum Ausruhen geworden.


Viele Bürger bringen sich ein

Das Beispiel der Mittwochswanderer aus Motten ist nur ein Beleg dafür, dass die Region immer wieder davon profitiert, dass Bürger einen Teil ihrer Freizeit für das Gemeinwohl einsetzen. Dabei reicht das Spektrum der Hilfeleistung über die Pflege von Grünflächen und Pflanzen, wie sie vielerorts durch die Obst- und Gartenbauvereine gestemmt wird.

Aber auch die Restaurierung alter Denkmäler wie etwa in Riedenberg oder das große soziale Engagement in Vereinen wie der Bad Brückenauer Tafel spornt Nachahmer an, die sich dafür einsetzen, ihre Heimat noch besser zu machen.