Das war durch die Einführung schnellen Internets in Sulzthal durch die Stadtwerke Hammelburg notwendig geworden. Der Platz, auf dem der Verteilerkasten steht, gehört der Gemeinde.
Gepflegt hat diese kleine "grüne Oase" die Familie Dietrich. Das Amt für Dorferneuerung hat dieses Areal mit dem Fachwerkhaus in der Dorfmitte, als "ortsprägende gestaltende Ensemblelösung" bezeichnet.
Bei einem Ortstermin des den Gemeinderats zeigten Bürgermeister Konrad Weingart (CSU/ Wählergemeinschaft) und seine Räte ihr Unverständnis über den Schaltkasten: Muss der wirklich so sein? Könnte er nicht woanders stehen? Neue Technik fordert aber auch ihren Tribut. Solche Sätze waren zu hören.
Renate Dietrich sagte klar, dass ihre Familie, solange dieser Kasten dort stehe und das Beet nicht wieder hergerichtet werde, sich nicht mehr um die kleine Blumenoase kümmere. Gemeinderat Josef Büttner (CSU/ Wählergemeinschaft) wurde von Weingart beauftragt, mit den Stadtwerken Hammelburg über Alternativen zu verhandeln.
Beim Ortstermin am künftigen Gemeindebauhof ging es um die Frage der Eingangstore. Für Ralf Ruppert (Freie Wählergemeinschaft Sulzthal) steht beim Toreingang Bach-/Hörlesgasse, die Funktion im Vordergrund und weniger das gestaltende Element. In einem nochmalig notwendigen Ortstermin mit den Vertretern des Amtes der Dorferneuerung werden diese Punkte zu entscheiden sein.