"Suchst du Trost in bangen Stunden, geh zum heil'gen Berg hinauf. Wo so viele Trost gefunden, nimmt auch dich Maria auf." Diese Worte stehen auf dem Sockel der ersten Madonna, die am Fuß der Treppenanlage zum Maria Ehrenberg steht. Viele Burkardröther kennen diese Inschrift. Sie pilgern jedes Jahr am 15. August zum Fest "Maria Himmelfahrt" zum beliebtesten Marienheiligtum der Rhön - Maria Ehrenberg.
Auch in diesem Jahr haben sich 78 Frauen und Männer in den
Morgenstunden mit dem Bus auf dem Weg gemacht, die Muttergottes zu verehren. Am Ziel angekommen ging es mit Gebet und Gesang, die 252 Treppenstufen zur Wallfahrtskirche hinauf, um dort um 9 Uhr gemeinsam mit weiteren Wallfahrtsgruppen und Gläubigen den Festgottesdienst zu besuchen. Anschließend wurde der Fußmarsch in Richtung Heimat angetreten. Seit Jahren ist es dabei Brauch, im Gasthaus "zur Pilsterquelle" in Kothen zum Mittagessen einzukehren. In diesem Jahr war es jedoch das letzte Mal, dass die Wirtsleute die Bewirtung der Wallfahrer übernahmen, da die Gasträume in den nächsten Monaten zu Ausstellungsräumen umgebaut werden.
Gut gestärkt wurde die Wallfahrt fortgesetzt. Begleitet von Mariengebeten, die von Angela Metz, Birgit Wehner, Lioba Schmitt und Sandra Groten abwechselnd vorgetragen wurden und musikalisch unterstützt von Musikern der Bläservereinigung Burkardroth ging die Pilgerreise weiter. Durch Dörfer in denen die Wallfahrer von Glockengeläut begrüßt wurden, vorbei an Wäldern, Wiesen und Weiden führte der Weg durch manches Tal und über manchen Berg.
Die komplette Planung der Wallfahrt obliegt Alfred Saam und Magda Bezold, die dies, wie in den Vorjahren, wieder sehr gut gemeistert haben.
Gut durchgeplant wurden, wie die Wegstrecken, auch die Pausen. Dank Kuchen- und Kaffeespenden einiger Familien aus der Gemeinde musste niemand auf seinen "Nachmittagskaffee" verzichten. Sicher auf ihrem Weg konnten sich die Pilger Dank der Begleitung durch die Freiwillige Feuerwehr Burkardroth fühlen, die für notwendige Straßensperrungen und die Regelung des Verkehrs sorgte.
In den letzten Jahren konnte durch Spenden und Eigeninitiative der Wallfahrer auch Einiges bewegt werden, so wurde der Bildstock in Zahlbach geschaffen, das Marienbild durch eine Wallfahrerin gestiftet und eine Glocke im Glockenturm der Kirche Maria Ehrenberg gespendet.


Älteste Teilnehmerin ist 79

In diesem Jahr war die älteste Teilnehmerin 79 Jahre und die jüngste 14 Jahre. Ein wunderschönes Erlebnis ist auch der Empfang durch den Pfarrer am Marienbildstock "An der Aschachquelle" und das anschließende letzte Wegstück im Kerzenschein zur Heimatkirche. red