Für den musikalischen Rahmen sorgten dabei mit ihrem eindrucksvollen musikalischen Können die Schüler Franziska Meder am Klavier sowie Louis Schroll und Philipp Kamolz am Marimbaphon.

Schulleiter Frank Kubitza, die Vorsitzende des Stiftungsrates Dr. Gudrun Heil-Franke und der stellvertretende Landrat Emil Müller, lobten die Spender als wichtige Stützen bürgerschaftlichen Engagements und Ergänzung staatlichen Handelns. Sie würdigten den Einsatz der Stiftungsgremien über acht Jahre seit der Initiative von Hans D. Englert 2008 und dem außergewöhnlichem Engagement von Dr. Dr. Klaus Deuchert, der sich auch bis zu seinem Unfalltod 2013 als Vorstand zur Verfügung stellte. Anerkennende Worte hörten auch die weiteren Vorstände Prof. Dr. Dr. Peter Deeg, Hans Georg Keßler und Prof. Dr. Nikolaus Fuchs.

Als Vertreter des Oberbürgermeisters würdigte Stadtrat Richard Fix die beiden Säulen der Stiftung, Spender und Stiftungsgremien. Einerseits sei er als ehemaliger Lehrer am JSG über dieses Projekt zu Gunsten der Schüler hocherfreut, andererseits würden sich hierbei auch die Interessen des Fördervereins und der Stadt vollständig decken. So wird der Name der Stadt Bad Kissingen durch ehemalige Schüler vom JSG mit guter Ausbildung und durch eine Persönlichkeit wie Jack Steinberger, als Namensgeber der Schule und als Ehrenbürger der Stadt, nach außen getragen. Umgekehrt können auswärtige ehemalige Schüler ihre Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt zeigen und erleben.

Die Vorsitzende des Stiftungsrates Dr. Heil-Franke gab dann die namentlich aufgeführten 21 Stifter (ab 1000 Euro) stellvertretend für viele andere Spender mit zugehörigen persönlichen Anmerkungen bekannt. Neben Privatpersonen, darunter auch Jack Steinberger und ehemalige Schüler, sind bisher auch die Stadt,der Landkreis und zwei Banken registriert. Bei der Enthüllung der Tafeln durch OStD Kubitza und stellvertretender Landrat Müller verwies der Schulleiter noch auf freie Plätze und weitere Spendertafeln als Zukunftsperspektive.

Anschließend präsentierte der Stiftungsvorstand Prof. Dr. Fuchs die guten Ergebnisse der vollzogenen Vermögensumschichtung, die es der Stiftung erlauben bei stabilen monatlichen Einkünften zur Sicherung der Chancengerechtigkeit in der Bildung eine Beitrag zu leisten.

Schüler aus wirtschaftlich weniger starken Familien sollen künftig gezielt unterstützt werden. Zudem sei geplant , bei der regionalen Wirtschaft Spendengelder einzuwerben. Dazu seien private Spender bereit und in der Lage bei eingehenden Spenden aus der Wirtschaft den gleichen Betrag dazuzugeben.