Bayernligist TSV Großbardorf hat seine Neuzugänge zwei und drei für die kommende Saison vorgestellt: Jannik Göller und Luca Reck. Beide sind 20 Jahre alt und wechseln vom Landesligisten DJK Schwebenried/Schwemmelsbach zu den Grabfeld-Galliern. Vergangene Woche hatten die Bardorfer bereits die Verpflichtung von Angreifer Nico Kummer vom TSV Gochsheim bekannt gegeben. Laut einer Mitteilung des Klubs spricht Cheftrainer Andreas Brendler von "super motivierten Jungs, die perfekt in unsere Mannschaft passen". Reck könne im Mittelfeld auf vielen Positionen eingesetzt werden, Göller sei ein wuchtiger Stürmer.

Luca Reck stammt aus Sennfeld und kam im Sommer 2019 aus der U 19 des FC Schweinfurt 05 nach Schwebenried/Schwemmelsbach. Unter Dominik Schönhöfer, dem Vor-Vorgänger Brendlers als Großbardorfer Trainer, kam er in der kurz vor dem Abbruch stehenden Saison 2019/21 in 18 Landesliga-Partien zum Einsatz und erzielte einen Treffer. Er sagt: "Ich möchte die Chance wahrnehmen, höherklassigen Fußball zu spielen und bei einem so ambitionierten und etablierten Verein in der Bayernliga wie dem TSV Großbardorf den nächsten Schritt in meiner sportlichen Laufbahn gehen. Als noch junger Spieler sehe ich hier eine optimale Perspektive, um mich weiterentwickeln zu können und die nächsten wertvollen Erfahrungen im Herrenbereich zu sammeln."

Ein Rottershäuser für den TSV

Auch Jannik Göller wechselte vor eindreiviertel Jahren aus der Nullfünfer-Jugend zum Landesligisten. Fünf Tore bei 16 Einsätzen stehen in seiner persönlichen Saisonbilanz. Er stammt aus Rottershausen und kickte als Jugendlicher schon drei Jahre in Großbardorf. "Ich möchte mit dem Wechsel in die Bayernliga den nächsten Schritt in meiner fußballerischen Karriere machen", sagt er. Aus der Vergangenheit kenne er in Großbardorf "das überragende Umfeld und einige Jungs der jetzigen Mannschaft". Großbardorfs Sportvorstand Andreas Lampert imponiert, dass sich Göller und Reck auf Anhieb in Schwebenried/Schwemmelsbach durchgesetzt und etabliert haben: "Beiden trauen wir nun auch viel in der Bayernliga zu." Daniel Rathgeber