TSV Großbardorf - SC Feucht.
Mit dem 3:0-Auswärtssieg in Sand untermauerten die Grabfeld-Gallier (2./38) ihre Ambitionen weiter in der Spitzengruppe zu bleiben. "Für uns war es wichtig in Sand hoch konzentriert zu agieren, und das haben die Jungs über 90 Minuten toll umgesetzt und verdient gewonnen", blickt Trainer Dominik Schönhöfer gerne zurück.
In der heimischen Bioenergie-Arena erwarten die Großbardorfer an diesem Samstag zu der für sie ungewöhnlichen Anstoßzeit von 14 Uhr mit dem SC Feucht (10./22) den nächsten Aufsteiger. "Eine solch gute Vorstellung wie in Sand wäre am Samstag wiederholenswert. Denn auch da muss jeder wieder 100 Prozent seines Leistungsvermögens abrufen", fordert Dominik Schönhöfer, der immer wieder betont, wie ausgeglichen das Niveau in der Liga ist.
"Da kann jeder jeden ärgern und schlagen."


Volle Konzentration

Deshalb wird es darauf ankommen, dass die Hausherren die Gäste auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen und unterschätzen. Denn das könnte böse Folgen haben. Sie sollten dagegen hochkonzentriert von der ersten Sekunde an das Match angehen. "Ich hoffe, dass meine Jungs schnell ins Spiel finden und jeder sofort auf Touren ist", so Schönhöfer. Dass das passiert, nimmt Bardorfs erfolgreichster Torschütze Simon Snaschel als gegeben an. Der 25-Jährige hat mit seinen beiden Treffern maßgeblich zum Sieg in Sand beigetragen und bis jetzt neun Saisontore auf seinem Konto. "Wenn ich nach dem Abpfiff zweistellig wäre, würde ich das sofort unterschreiben." Dem stimmt auch Schönhöfer schmunzelnd zu. "Dagegen hätte ich auch nichts einzuwenden."


Schulik gefährlichster Stürmer

Allerdings sind sich beide einig, dass der Gast ein unbequemer Kontrahent sein wird. "Sie werden uns alles abverlangen. Feucht besitzt keine schlechte Mannschaft. Sie sind sehr kampfstark", meint Snaschel. "Sie praktizieren ein schnelles Umschaltspiel und besitzen eine gefährliche Offensive", ergänzt sein Trainer. So hat Sebastian Schulik bereits 13 Treffer erzielt. Da gilt es für die Großbardorfer Defensive höllisch auf diesen Torjäger aufzupassen.
Allerdings schwächelt der SC zur Zeit etwas, denn die beiden letzen Partien, beides Heimspiele, gingen mit 0:1 gegen Forchheim und mit 1:3 gegen Don Bosco Bamberg verloren. Zuvor gab es für das Team von Trainer Klaus Mösle ein torloses Unentschieden in Burglengenfeld.


Alle Mann an Bord

Wenn die Grabfelder ihre Sander Leistung in etwa wieder auf den Platz bringen, sollten sie ihren Erfolg aus dem Hinspiel (damals 1:0) wiederholen können. Schönhöfer gibt sich jedenfalls optimistisch. "Wir wollen weiter konzentriert agieren und unseren Zuschauern wieder Offensivfußball bieten, um die Punkte bei uns zu behalten." Dabei kann er wohl auf seine Stammbesetzung bauen. Denn alle Akteure sind bis auf die Langzeitverletzten einsatzfähig.