TSV Nüdlingen - TSV Steinach 3:3 (2:0) - Torfolge: 1:0/2:0/3:0 Lukas Meder (26./32./50.), 3:1 Fabian Götz (59.), 3:2 Maximilian Lebsack (62.), 3:3 Tobias Freibott (81.).

Ein fast schon verlorenes Spiel rissen die Steinacher noch aus dem Feuer und erkämpften sich in Nüdlingen einen Punkt. "In der Halbzeit hat niemand damit gerechnet, dass wir noch einmal so zurück kommen. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung verdienten wir uns einen Punkt, großes Lob an meine Mitspieler", freute sich Fabian Götz nach der aufregenden Partie.
Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten, doch Zählbares sprang zunächst nicht heraus, da sowohl Franz-Xaver Roßhirt im Steinacher Gehäuse als auch sein Nüdlinger Gegenüber Sandro Höchemer auf dem Posten waren.
Nach der überraschenden Führung durch Lukas Meder übernahmen die Gastgeber aber das Kommando und drückten auf den zweiten Treffer, für den dann erneut Lukas Meder verantwortlich zeichnete. Die größte Chance zum Anschlusstreffer vergab Fabian Götz, als er alleine vor dem gegnerischen Tor verschießt. "Meine Jungs haben stark begonnen, aber Manuel Zänglein, Lukas Meder und Co. haben einige hundertprozentige Chancen vergeben", bemängelte Nüdlingens Betreuer Pascal Langohr, dem auch einige unnötige Fouls seiner ansonsten sicheren Abwehr nicht gefielen. "Aber Steinach hat aus den vielen Freistößen nichts gemacht", konnte er das zur Halbzeit noch locker abhaken.
Nach der Pause bauten seine Schützlinge die Führung sogar noch aus, denn Lukas Meder schlug ein drittes Mal zu. Eigentlich unerklärlich, wieso die Einheimischen den Sieg noch aus der Hand gaben. Fabian Götz verkürzte mit einem Fernschuss aus 25 Metern, der Sandro Höchemer durch die Finger rutschte. Nun waren die Gäste endgültig am Drücker und witterten Morgenluft, erst recht nachdem Maximilian Lebsack nach einer mustergültigen Flanke von Johannes Schörnich eiskalt zum 2:3 einnetzte. Nüdlingen war lediglich noch bei einigen Kontern gefährlich. "Wir sind nicht mehr richtig ins Spiel gekommen und die Steinacher haben Gas gegeben und sind dran geblieben", schwante Pascal Langohr da schon Böses. Steinachs Joker Tobias Freibott köpfte nach einer Flanke von Manuel Schäfer tatsächlich zum Ausgleich ein. Mit der Punkteteilung wollte sich keine Mannschaft zufrieden geben, auch die Nüdlinger erarbeiteten sich jetzt wieder Möglichkeiten. Doch ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen, so dass es letztlich bei einem gerechten Unentschieden blieb.
"Nach einer starken ersten hälfte ließen wir in der zweiten Halbzeit nach. Wir haben es versäumt, trotz vieler Chancen den Sack zu zu machen", trauerte der verletzt zuschauende Nüdlinger Benni Weber dem vergebenen Sieg nach.